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Fisch und Vogel

Südostasiens ältester Konfliktherd: Bald nurmehr Geschichte?

Im Süden der Philippinen (vorrangig auf den Inseln Mindanao, Basilan und Jolo) widersetzte sich die vormals überwiegend muslimische Bevölkerung seit Mitte des 16. Jahrhunderts sämtlichen militärischen Attacken und politischer Bevormundung seitens auswärtiger (kolonialer) Mächte — ob es sich nun um spanische Konquistadoren, US-amerikanische Imperialist_innen oder diverse philippinische Regierungen im fernen Manila handelte. Es war ein ebenso windungsreicher wie komplexer Kampf, der auch intern zu Spaltungen und Zerwürfnissen führte. Vor drei Jahren, am 21. Januar und 6. Februar 2019, fanden in der Region zwei Referenden statt, in denen sich die Bevölkerung mehrheitlich für eine Teilautonomie entschied.

Ärztin »Naty« Castro verhaftet

Die Ärztin Natividad »Naty« Marian Silva Castro war Mitte Februar in ihrem Haus in San Juan City verhaftet worden. Erst mehr als 24 Stunden später…

TV-Debatte der Präsidentschaftkandidat_innen

Am 26. und 27. Februar traten neun Präsidentschaftskandidat_innen und sieben Vizepräsidentschaftskandidat_innen bei den von CNN Philippines organisierten TV-Debatten gegeneinander an und versuchten die Stimmen der…

Europäisches Parlament verabschiedet Dringlichkeitsresolution

Mit 627 Ja-Stimmen, 26 Gegenstimmen und 31 Enthaltungen verabschiedete das Europäische Parlament am 17. Februar 2022 eine weitere Dringlichkeitsresolution bezüglich der jüngsten Entwicklungen in Sachen…

Philippinen im Ukraine-Krieg neutral?

Die philippinische Regierung hat auf der Dringlichkeitssitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 28. Februar den Konflikt in der Ukraine als Invasion anerkannt und verurteilt…

Terror, den sie meinen

Vier Jahre nach der völligen Zerstörung der südphilippinischen Stadt Marawi infolge des Kampfes gegen den »dschihadistischen Terror« steht der Großteil der Zivilbevölkerung noch immer vor einem Trümmerhaufen oder fristet als Binnenflüchtlinge ein tristes Dasein in Ungewissheit und Verzweiflung.

Kakophonie der Schamlosigkeiten

Der Sohn des früheren philippinischen Diktators Ferdinand E. Marcos hat reale Chancen, im Mai kommenden Jahres Präsident des südostasiatischen Inselstaates zu werden — ausgerechnet fünf Jahrzehnte nach der Verhängung des Kriegsrechts über das Land durch seinen Vater. Da für das Amt des Vizepräsidenten Sara Duterte-Carpio kandidiert, die Tochter des noch amtierenden Präsidenten, bietet dieses Polit-Tandem für die reaktionärsten politischen Kräfte im Land die Gewähr dafür, die Staatsapparate ungeniert zu schröpfen. Die philippinischen Medien sprechen bereits von einer Schicksalswahl: Driftet das Land vollends ab in Massenarmut, Elend und Terror oder gelingt eine längst überfällige politische, wirtschaftliche und soziale Kehrtwende zugunsten der Interessen des Gros der Bevölkerung?

Common Diversities: Junge Filipin@s im deutschsprachigen Raum

Was prägt mich als Kind philippinischer Migranten? »Common Diversities: Junge Filipin@s im deutschsprachigen Raum« ist das erste Buch, das von und über Filipin@s der zweiten und dritten Generation im deutschsprachigen Raum auf Deutsch und Englisch geschrieben wurde. Es ist eine Collage der persönlichen Einsichten der jungen Autoren, unterstützt durch ihre Recherchen und analysiert mit wissenschaftlichen Methoden, warum ihre Eltern migriert sind und welche Rolle die Kultur bei ihrer Identitätsbildung spielt.

Schwere Verwüstungen durch Taifun Odette

Nur wenige Wochen vor dem Jahreswechsel verwüstete Taifun Rai bzw. »Odette« die Inseln und Küstengemeinden im Osten der Philippinen und brachte sintflutartige Regenfälle, Überschwemmungen, Sturmfluten…