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Fisch und Vogel

Düsterer Jahresausklang

Im Süden des Landes bleibt das Kriegsrecht bestehen, während Präsident Duterte für eine eigene Todesschwadron wirbt und zur Tötung missliebiger Bischöfe aufruft.

Mord im Reisfeld

Vor neun Jahren, am 23. November 2009, wurden 58 Menschen – darunter 32 Medienleute – in der südphilippinischen Provinz Maguindanao im Rahmen eines Vorwahlkampfs buchstäblich exekutiert. Die Spuren dieses Massakers führten geradewegs zum Präsidentenpalast Malacañang. Bis heute bleibt dieses Verbrechen ungesühnt und das Gros der Täter_innen auf freiem Fuß.

Kabale und Hass in Manila

Als Linke wäre die ehemalige »First Lady«, Imelda Marcos, längst hinter Gittern. Ihr Glück war und bleibt eine Justiz, die auf dem rechten Auge blind ist.

Katholik_innen kämpfen für »Rechte der Natur«

Katholische Organisationen auf den Philippinen haben die Initiative »Rights of Nature« ins Leben gerufen. Ziel ist die Anerkennung der Natur als Rechtssubjekt.