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Südostasiens ältester Konfliktherd: Bald nurmehr Geschichte?

Im Süden der Philippinen (vorrangig auf den Inseln Mindanao, Basilan und Jolo) widersetzte sich die vormals überwiegend muslimische Bevölkerung seit Mitte des 16. Jahrhunderts sämtlichen militärischen Attacken und politischer Bevormundung seitens auswärtiger (kolonialer) Mächte — ob es sich nun um spanische Konquistadoren, US-amerikanische Imperialist_innen oder diverse philippinische Regierungen im fernen Manila handelte. Es war ein ebenso windungsreicher wie komplexer Kampf, der auch intern zu Spaltungen und Zerwürfnissen führte. Vor drei Jahren, am 21. Januar und 6. Februar 2019, fanden in der Region zwei Referenden statt, in denen sich die Bevölkerung mehrheitlich für eine Teilautonomie entschied.

Terror, den sie meinen

Vier Jahre nach der völligen Zerstörung der südphilippinischen Stadt Marawi infolge des Kampfes gegen den »dschihadistischen Terror« steht der Großteil der Zivilbevölkerung noch immer vor einem Trümmerhaufen oder fristet als Binnenflüchtlinge ein tristes Dasein in Ungewissheit und Verzweiflung.

Eiskalt geplant

Heute vor zehn Jahren wurden in der südphilippinischen Provinz Maguindanao 58 Menschen, darunter 32 Medienvertreter_innen, ermordet. Bis heute bleibt dieses Verbrechen ungesühnt.

Tief versunken in Ruinen

Zwei Jahre nach der völligen Zerstörung der südphilippinischen Stadt Marawi ist nicht »dschihadistischer Terror«, sondern das Kriegsrechtsregime unter Präsident Duterte das Haupthindernis auf dem Weg zu Frieden, Sicherheit und Entwicklung.

Dutertismo in den Philippinen

Der seit Ende Juni 2016 amtierende 16. Präsident der Philippinen, Rodrigo R. Duterte, polarisiert die Gesellschaft des Inselstaates wie kein_e Politiker_in vor ihm. Für seine Anhänger_innen ist »Rody« oder »Digong«, wie er von ihnen liebevoll genannt wird, ein »langersehnter Messias«. Seine Gegner_innen und Kritiker_innen sehen in ihm indes einen mit hoher krimineller Energie aufgeladenen »Macho-Haudegen« oder einen »Soziopathen«.

Messias mit MG

In Wild-Ost-Manier dominiert Rodrigo R. Duterte den Präsidentschaftswahlkampf auf den Philippinen.

Verzögerte Gerechtigkeit

Fr. Peter Geremia PIME beklagt in einem offenen Brief an Justizministerin de Lima, dass der Mord an seinem Ordensbruder Fr. Fausto »Pops« Tentorio nunmehr seit vier Jahren unaufgeklärt ist.