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Ungleichheit ist skandalös

Die Ansprache des Papstes war eine laute Anklage der sozialen Verhältnisse auf den Philippinen und ein empörter Ruf an die Mächtigen im Land, sich für…

Philippinische Polizei foltert regelmäßig

Philippinische Polizist_innen können weitgehend ungehindert foltern und müssen keine Angst vor einer Verurteilung haben. Das stellt ein kürzlich veröffentlichter Bericht von Amnesty International fest. Obwohl die Philippinen zwei wichtige internationale Abkommen gegen Folter ratifiziert haben, nutzen Polizist_innen ungestraft Misshandlungsmethoden wie Elektroschocks, vorgetäuschte Hinrichtungen, Waterboarding, Schläge und Vergewaltigung. Sie foltern vor allem, um Geständnisse von mutmaßlichen Straftätern zu erpressen.

Menschenrechte für alle – 40 Jahre Task Force Detainees in the Philippines

21. September 1972: Präsident Ferdinand Marcos verhängt gegen Ende seiner zweiten Amtszeit das Kriegsrecht auf den Philippinen, um an der politischen Macht zu bleiben. Eine dritte Amtszeit ist laut Verfassung ausgeschlossen. So errichtet er mit Hilfe des Militärs und politischer Günstlinge die bis Februar 1986 dauernde Marcos-Diktatur.