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McCarthy lässt grüßen

Die aktuelle Welle von »red tagging« in den Philippinen, in deren Verlauf die Regierung bestimmte Personen als Kommunist_innen »brandmarkt«, ist in den letzten Wochen immer höher geschwappt. Sie erfasst Journalist_innen, Schauspieler_innen, NGO-Mitarbeitende, Kirchenleute, Pädagog_innen und Mitglieder des Kongresses gleichermaßen und jüngst sogar diejenigen, die Gemeinschaftsspeicher oder Lebensmittelbanken, sogenannte »community pantries«, für die Armen organisieren.

Des Politmachos ramponiertes Image

In der tiefsten Krise ihres 75-jährigen Bestehens verfolgt die Republik der Philippinen unter Präsident Duterte einen außenpolitischen Kurs, der einen manifesten Streit innerhalb des Regimes auslöst und die Gesellschaft in Zeiten der Pandemie zusätzlich polarisiert.