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Dutertismo in den Philippinen

Der seit Ende Juni 2016 amtierende 16. Präsident der Philippinen, Rodrigo R. Duterte, polarisiert die Gesellschaft des Inselstaates wie kein_e Politiker_in vor ihm. Für seine Anhänger_innen ist »Rody« oder »Digong«, wie er von ihnen liebevoll genannt wird, ein »langersehnter Messias«. Seine Gegner_innen und Kritiker_innen sehen in ihm indes einen mit hoher krimineller Energie aufgeladenen »Macho-Haudegen« oder einen »Soziopathen«.

Zukünftige Vergangenheit

Am Montag wird in den Philippinen gewählt. Gut ­möglich, dass der Marcos-Clan bald ­wieder die Macht ausüben wird. Derweil drohen die Auseinandersetzungen im Süden des Landes wieder zu eskalieren.

Dokumentation der 31. ÖPK

Vom 16. bis 18. Oktober 2015 fand in Bonn die 31. Ökumenische Philippinenkonferenz zum Thema »Recht auf Vielfalt – Menschenrechte und Erhalt der Lebensgrundlagen Indigener in einer globalisierten Welt« statt. Nun ist die dazugehörige Dokumentation erschienen. Ein Grußwort.

People Power

Das philippinische Volk war im Februar 1986 ein Machtfaktor, den Militär und US-Administration zu lenken wussten, um mit dem Sturz des Diktators Marcos die Verhältnisse auf dem Inselstaat nicht sonderlich zu ändern. Eine »People’s Power«, eine Volksmacht, kam so nicht zur Entfaltung.