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Zum Tod von Carlos Celdran

Am Montag, den 7. Oktober verstarb Carlos Celdran im Alter von 46 Jahren in Madrid. Der Perfomancekünstler und Aktivist war bekannt für seine alternativen Stadtführungen…

Kabale und Hass in Manila

Als Linke wäre die ehemalige »First Lady«, Imelda Marcos, längst hinter Gittern. Ihr Glück war und bleibt eine Justiz, die auf dem rechten Auge blind ist.

Endstation Manila

Es war ein beklemmend-schauriger Anblick, zum Wochenbeginn ausgerechnet den Hitler-Idi-Amin-Marcos-Verehrer Rodrigo R. Duterte und eingefleischten Palästinenserfeind Benjamin Netanyahu gemeinsam händeschüttelnd auf Fotos diverser Nachrichtenagenturen abgebildet zu sehen. Der erste Israel-Besuch eines philippinischen Präsidenten hätte nebst Waffengeschäften und anderen bilateralen Verträgen weitaus Interessanteres im Umgang zwischen Filipin@s und Jüd_innen zutage fördern können – zahlreichen jüdischen Intellektuellen, Schriftsteller_innen, Wissenschaftler_innen und Künstler_innen bot der südostasiatische Inselstaat während des Zweiten Weltkriegs immerhin eine sichere Zufluchtstätte vor Hass, Verfolgung und Naziterror.

Im Schatten der Netzwelt

Soziale Medien beeinflussen das Weltgeschehen. Pro Minute entstehen 500 Stunden Videomaterial auf YouTube, 450.000 neue Tweets auf Twitter, 2,5 Millionen Posts auf Facebook. Doch wer entscheidet, was die Welt zu sehen bekommt? Auf den Philippinen arbeiten Zehntausende Content-Moderator_innen, die Unmengen an Bildern sichten (Bild: farbfilmverleih). Ihre Arbeit wirft Fragen von Zensur auf.