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Kabale und Hass in Manila

Als Linke wäre die ehemalige »First Lady«, Imelda Marcos, längst hinter Gittern. Ihr Glück war und bleibt eine Justiz, die auf dem rechten Auge blind ist.

Endstation Manila

Es war ein beklemmend-schauriger Anblick, zum Wochenbeginn ausgerechnet den Hitler-Idi-Amin-Marcos-Verehrer Rodrigo R. Duterte und eingefleischten Palästinenserfeind Benjamin Netanyahu gemeinsam händeschüttelnd auf Fotos diverser Nachrichtenagenturen abgebildet zu sehen. Der erste Israel-Besuch eines philippinischen Präsidenten hätte nebst Waffengeschäften und anderen bilateralen Verträgen weitaus Interessanteres im Umgang zwischen Filipin@s und Jüd_innen zutage fördern können – zahlreichen jüdischen Intellektuellen, Schriftsteller_innen, Wissenschaftler_innen und Künstler_innen bot der südostasiatische Inselstaat während des Zweiten Weltkriegs immerhin eine sichere Zufluchtstätte vor Hass, Verfolgung und Naziterror.

Im Schatten der Netzwelt

Soziale Medien beeinflussen das Weltgeschehen. Pro Minute entstehen 500 Stunden Videomaterial auf YouTube, 450.000 neue Tweets auf Twitter, 2,5 Millionen Posts auf Facebook. Doch wer entscheidet, was die Welt zu sehen bekommt? Auf den Philippinen arbeiten Zehntausende Content-Moderator_innen, die Unmengen an Bildern sichten (Bild: farbfilmverleih). Ihre Arbeit wirft Fragen von Zensur auf.

34. Ökumenische Philippinenkonferenz: Philippinische Medien im Spannungsfeld zwischen Aufklärung, Entertainment und Desinformation

Der Arbeitskreis der Ökumenischen Philippinenkonferenz lädt auch in diesem Jahr wieder zu einer gemeinsamen Tagung ein. Vom 19. bis 21. Oktober 2018 wird in Bonn über Medien und Fake News in den Philippinen diskutiert.

Zwei Kugeln und keine Erklärung

Dutertes »Krieg gegen die Drogen« fordert immer neue Opfer. Ein aktueller Artikel aus »Zeit Online« erzählt eindrücklich, wie die Politik des ehemaligen Bürgermeisters von Davao City die Hauptstadt infiziert.