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»Sich friedlich einbringen, bürgt nicht automatisch für Frieden«

Ein Leben für den revolutionären Kampf in den Philippinen. Erfolge, Repression und politisches Exil. Rainer Werning im Gespräch mit Luis G. Jalandoni.

Sie sind internationaler Chefrepräsentant des revolutionären Bündnisses der Nationalen Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) und leben heute im Exil in den Niederlanden. Wo und unter welchen Umständen sind Sie aufgewachsen? Was waren für Sie die prägendsten Erlebnisse in Ihrer Jugend?

Ich erinnere mich noch lebhaft an mehrere Ereignisse in meiner Jugend. Es war der 8. Dezember 1941, als ich aus dem »De La Salle College« in Manila auf dem Heimweg war, nachdem ich meine Erstkommunion gefeiert hatte. Ich war überrascht, als ich über mir Flugzeuge sah. Sie schienen sich einen Luftkampf zu liefern. Ein offensichtlich vom Kugelhagel getroffenes Flugzeug geriet ins Trudeln und stürzte zu Boden. Bald wurde mir klar, dass es sich tatsächlich um einen Luftkampf handelte. Japanische Invasionsflugzeuge kämpften gegen philippinische Piloten. Es war der Beginn des Zweiten Weltkriegs in Südostasien.

Luis G. Jalandoni lebt seit 45 Jahren im Exil im niederländischen Utrecht. Er ist internationaler Chefrepräsentant des revolutionären Bündnisses der Nationalen Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) und war bis zum Herbst 2016 langjähriger Delegationsleiter der NDFP bei den Friedensverhandlungen mit Vertreter_innen der Republik der Philippinen.

Seit Ende der 1960er Jahre führen die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) und ihre Guerillaorganisation, die Neue Volksarmee (NPA), auf der Grundlage eines Zwölf-Punkte-Programms einen antiimperialistischen und antifeudalen Feldzug, um — so das erklärte Maximalziel — den Inselstaat in eine Volksdemokratische Republik zu transformieren. Seit Frühjahr 1973 haben sich die CPP und die NPA, mittlerweile im Verbund mit weiteren 16 Organisationen, im revolutionären Untergrundbündnis der Nationalen Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) zusammengeschlossen.

Mit meiner älteren Schwester Lourdes war ich einmal auf dem Weg zur Singalong-Kirche in Manila, als wir einen japanischen Posten passierten. Wir sahen einen älteren Landsmann, der nicht anhielt und den Wachmann nicht grüßte. Er wurde angehalten und von den Japanern furchtbar verprügelt. Das hinterließ bei mir einen tiefen und sehr negativen Eindruck. Während der japanischen Besatzungszeit herrschte allerorten Hunger. Man konnte keine Lebensmittel kaufen. Ich erinnere mich, dass unsere Ältesten in der Silvesternacht 1941 einige Dosen mit Schweinefleisch und Bohnen öffneten, von denen dann jeder zwei Teelöffel erhielt.

Nach dem Kriegsende 1945 wurden mein Bruder Cesar und ich von Manila nach Silay auf die zentralphilippinische Insel Negros geschickt. Wir nahmen dorthin ein Boot, das völlig überfüllt war. Als wir in Silay ankamen, kümmerte sich der Aufseher unserer Familienländereien um uns. Wir fingen Frösche, wofür wir einen Centavo pro Frosch bekamen, und besuchten die Grundschule am »Santa Teresita College«. Zusammen mit der Familie des Aufsehers, die sehr religiös war, ging ich jeden Tag zur Messe.

Sie waren früher Seminarist und Theologe. Was hat Sie letztlich bewogen, doch nicht das Priesteramt anzutreten?

Tatsächlich trat ich im Alter von 20 Jahren in das Priesterseminar San Carlos ein, das von der Kongregation vom Unbefleckten Herzen Mariens, CICM Missionaries, geleitet wurde. Diese römisch-katholische Kongregation bestand hauptsächlich aus belgischen und einigen niederländischen Priestern, die fast ausnahmslos progressiv waren. Dort studierte ich drei Jahre lang Philosophie und vier Jahre Theologie. Auf Empfehlung meiner Professoren absolvierte ich noch ein Graduiertenstudium in Rom und München. 1967 kehrte ich nach Bacolod, der Hauptstadt der Provinz Negros Occidental, zurück und wurde dort im Dezember desselben Jahres zum Priester geweiht.

Was war ausschlaggebend für Ihre Politisierung, und in welchen Organisationen waren Sie hauptsächlich aktiv?

Als junger Priester wurde ich von Antonio Fortich, dem Bischof von Bacolod, mit der Leitung der Sozialarbeit in der Diözese beauftragt. Diese bestand aus etwa 30 Pfarreien, die meisten Gemeindemitglieder waren Kleinbäuer_innen und Zuckerrohrarbeiter_innen. Das war im Jahr 1968. Der Bischof nannte Negros »einen sozialen Vulkan« wegen der extremen Ausbeutung der Zuckerrohrarbeiter_innen, einschließlich der Sacadas. Das waren Tagelöhner_innen aus der verarmten Nachbarprovinz Antique, die während der Erntesaison als Aushilfskräfte angeheuert wurden. Diese Sacadas wurden zusammen mit den Dumaans, den ständigen Arbeitern auf den Farmen, extrem ausgebeutet. In der Diözese waren die Studierendenjugend, die Khi Rho, und die Föderation Freier Farmer aktiv.

Als Leiter des Sozialen Aktionsbüros wurde ich von den bäuerlichen Siedler_innen eines Berggebiets namens Hiyang Hiyang angesprochen. Sie beschwerten sich darüber, dass sie von dem regional berüchtigten Kriegsherrn Gustilo wiederholt schikaniert und ernsthaft bedroht wurden. Die Jugendlichen von Khi Rho drängten mich zum Handeln. Ich sagte: »Das ist eine heiße Kartoffel. Es geht um Gustilo!« Die Jugendlichen forderten mich heraus: »Was ist das für ein Soziales Aktionsbüro, wenn es sich weigert, ›heiße Kartoffeln‹ zu behandeln!« Als die Bäuer_innen mich ein drittes Mal aufforderten, willigte ich ein. Fünf Studierende begleiteten mich. Wir erreichten das Berggebiet. Die Bäuer_innen begrüßten uns freudig, und wir versicherten ihnen, zwei unserer Anwälte zu beauftragen, eine Klage gegen den notorischen Kriegsherrn einzureichen.

Die größte Tageszeitung in Manila hatte zwischenzeitlich davon Wind bekommen und berichtete über den Appell der Bäuer_innen, was den Warlord in höchstem Maße verärgerte. Das Militär ging zu den Bäuer_innen und bedrohte sie. Zwei alte Frauen berichteten, dass sie von der Polizei verhört worden waren und gaben uns so ein wichtiges Warnsignal. In der Hitze des Gefechts erfuhren Reporter_innen die Namen dieser beiden Frauen. Durch deren Veröffentlichung hoffte man, den Druck auf Gustilo zu erhöhen und ihn schließlich zu entlarven. Eine fatale Fehleinschätzung; zwei Tage später, am 18. Juni 1970, erschlugen vier gedungene Killer des Warlords die beiden Frauen — Felomina Elarcosa, 80, und ihre Tochter Leonila Elarcosa, 50.

Gab es bestimmte Massenkämpfe, die in besondere Weise dazu beitrugen, Ihr politisches Engagement zu stärken?

Ja, unter anderen den Streik in Bais, einer Stadt im Norden der Provinz Negros Oriental. Die dortigen Zuckerrohrarbeiter_innen erhielten nur 2,50 Peso pro Tag (damals umgerechnet etwa eine D-Mark, Anm. d. Red.) und damit weit weniger als den Mindestlohn von 4,75 Peso. Auf einer mittelgroßen Hacienda, Medalla Milagrosa, war ein Arbeiter gestorben, und seine Kolleg_innen baten den Besitzer um Hilfe. Der schlug eine Matte (Banig) auf, um ihn darin einzuhüllen und zu begraben. Für die Arbeiter eine Beleidigung. Dann, eine Woche später, starb ein Baby. Die Arbeiter_innen baten den Haziendero erneut um Hilfe. Dieser reagierte, indem er verächtlich eine leere Milchflasche wegwarf und damit erneut den Zorn der Anwesenden auf sich zog. Die Arbeiter_innen gingen zum Haus des Hazienderos und errichteten dort einen Streikposten. Der Chef der Zuckerrohrfarm war dermaßen eingeschüchtert, dass er den Arbeiter_innen den Mindestlohn zahlte — ein Sieg, der die Arbeiter_innen in ganz Bais elektrisierte.

Ein weiterer großer Kampf war der der Zuckerrohrarbeiter der bekannten Victorias Milling Company, VMC. Ihr Vorsitzender war gleichzeitig auch der Vorsitzende des bischöflichen Finanzausschusses. Das Unternehmen weigerte sich, seinen Arbeiter_innen die Gründung einer unabhängigen Gewerkschaft zu gestatten. Sie durften nur einer Betriebsgewerkschaft angehören, die von der VMC gegängelt wurde. Anstelle des Mindestlohns von 4,75 Peso pro Tag speiste man dort die Arbeiter_innen mit täglich 3,20 Peso ab. Als diese dennoch ihre eigene Gewerkschaft gründeten, wurden sie entlassen. Daraufhin begaben sie sich in einen sechsmonatigen militanten Streik, der Ende August 1971 begann.

Um die Arbeiter_innen zu unterstützen, riefen wir vom Sozialen Aktionsbüro zusammen mit den Bauern und der Jugend zu einer gemeinsam zelebrierten Messe an der Streikpostenkette auf. Viele Zuckerrohrarbeiter_innen, Bäuer_innen, Jugendliche und Ordensleute unterstützten uns. 15 Priester feierten die Messe. Im Anschluss daran wurde von den Unterstützer_innen ein 14 Kilometer langer Marsch von Victorias in die Hauptstadt Bacolod organisiert. Mehr als tausend Menschen schlossen sich diesem Marsch an. Mit Luftschlangen, Plakaten und Solidaritätsrufen zogen sie zunächst nach Silay, wo auf dem Marktplatz eine öffentliche Demonstration stattfand, deren Teilnehmer_innen sich sodann in die nahegelegene Kirche begaben. Es war ein wunderbarer Anblick: Engel, die Luftschlangen hielten, Plakate an der Kommunionbank und Rufe der Solidarität.

Am nächsten Tag zogen die Demonstranten weiter nach Talisay und dann nach Bacolod. Dort fand nach einem Marsch durch die Stadt eine öffentliche Kundgebung auf dem Marktplatz statt. Während all dieser Kämpfe schoss mir der Gedanke durch den Kopf: Wenn die Ausbeuter, die Hazienderos, von den Ausgebeuteten herausgefordert werden, haben sie ihre Armee und bewaffnete Schläger. Die Arbeiter_innen und Bäuer_innen brauchen im Gegenzug ebenfalls ihre Armee, die Armee des Volkes!

Gab es weitere Faktoren, die für Ihren politischen Werdegang prägend waren?

Durch die studentische Jugend lernte ich die Schrift »Philippinische Gesellschaft und Revolution« von José Maria Sison alias Amado Guerrero kennen, dem Gründungsvorsitzenden der Kommunistischen Partei der Philippinen, CPP. Besonders das dritte Kapitel über die demokratische Revolution des Volkes erschien mir als die alles entscheidende Lösung. Als ich mit Zuckerrohrarbeiter_innen sprach, die sechs Monate lang gestreikt hatten, aber die Reformen, für die sie gekämpft hatten, blieben unrealisiert, sagte ich, die Lösung sei wie eine kostbare Schachtel. Wir müssten diese in die Täler und auf die Hügel und Berge tragen, und, egal, wie beschwerlich die Reise auch sein würde — am Ende hätten wir jedenfalls trotz aller Opfer und Mühen die Lösung. Es war die Zeit, in der ich Nationaldemokrat wurde und den bewaffneten Kampf unterstützte.

Als der Diktator Marcos das Kriegsrecht verhängte, mussten meine Frau Coni und ich in den Untergrund gehen. Bei meinen Gesprächen mit Bäuer_innen und Zuckerrohrarbeiter_innen brachte ich regelmäßig ein Exemplar von »Philippinische Gesellschaft und Revolution« mit und besprach es mit ihnen. Eines Tages erfuhren sie, dass ein junger Bauer verhaftet und gefoltert worden war, und sie mussten schnell verschwinden. Einer von ihnen kam zurück und sagte zu mir: »Solange ich atme, werde ich dieses Land nie verlassen! Wenn es (das Buch) sprechen könnte, würde es für uns sprechen.«

In welchen Organisationen waren Sie hauptsächlich aktiv?

Ich habe sehr die Khi Rho unterstützt, da sie zu einer revolutionären Jugendorganisation geworden war. Sie war sehr aktiv in der revolutionären Arbeit auf Negros, in der Organisierung der Zuckerrohrarbeiter_innen und der Jugend. Ich engagierte mich außerdem in der Föderation Freier Farmer bei der Organisierung bäuerlicher Siedler_innen in Negros und Sacadas in der Provinz Antique. Als 1972 die Organisation »Christen für Nationale Befreiung«, CNL, gegründet wurde, waren Coni und ich darin sehr aktiv, so dass wir beide im August 1972 anlässlich ihrer ersten Generalversammlung in den Vorstand der CNL gewählt wurden.

Nachdem wir elf Monate lang im Untergrund revolutionäre Arbeit geleistet hatten, wurden Coni und ich in Negros verhaftet. Ich war drei Wochen lang im Gefängnis von Bacolod inhaftiert, dann eine Woche lang in einem Gefängnis in Cebu und wurde dann nach Manila geflogen. Coni wurde dort im »Ipil Reception Center« inhaftiert und ich im »Youth Rehabilitation Center« untergebracht, beide in Fort Bonifacio, einem Distrikt in der philippinischen Hauptstadt. Wegen der starken Unterstützung progressiver Kirchenleute wurde Coni im Juli 1974 und ich im August 1974 freigelassen.

Im Oktober 1975 wurde ich tief in den Kampf bei La Tondeña, einer der damals größten Destillerien Asiens, hineingezogen. Die 515 Angestellten, von denen 80 Prozent Frauen waren und die sich viele Jahre lang als unregelmäßig Arbeiterinnen ohne sichere Arbeitsverhältnisse verdingen mussten, obwohl sie Fachkräfte waren, führten einen 44-stündigen Sitzstreik durch. Das Militär verhaftete sie alle, obwohl sie selbst von Priestern und Nonnen unterstützt wurden. Letztlich beschlossen die Eigentümer der Fabrik, fast allen Forderungen zuzustimmen. Sämtliche zuvor irregulären Arbeiter_innen wurden festangestellt — ein großer Sieg! Der Erfolg gab der revolutionären Arbeiterbewegung Auftrieb und wirkte landesweit als Fanal – und das trotz des seit Herbst 1972 bestehenden Kriegsrechts.

Wie kam es dazu, dass Sie und Ihre Familie schließlich fliehen und in den Niederlanden politisches Asyl suchen mussten? Wann war das?

Nach dem La-Tondeña-Streik wurden Coni und ich erneut zur Zielscheibe staatlicher Repression. In dieser Zeit wollte die revolutionäre Bewegung, dass wir Aufgaben im internationalen Bereich wahrnehmen. Daher mussten wir mit Hilfe von Genoss_innen geheime Wege finden, um das Land unbemerkt verlassen zu können. Coni reiste im Juli 1976 mit unserem kleinen Sohn Pendong aus. Einige Monate später, im Oktober 1976, konnte auch ich mich erfolgreich absetzen.

Welche Positionen hatten Sie und Ihre Frau Coni im revolutionären Untergrundbündnis der NDFP ­inne?

Coni ist Mitglied des NDFP-Verhandlungsgremiums für Friedensgespräche und Vorsitzende des NDFP-Sonderbüros für den Schutz von Kindern. Außerdem leitet sie den Gemeinsamen Überwachungsausschuss der NDFP, der gemäß dem mit der Regierung in Manila ausgehandelten »Umfassenden Abkommen über die Achtung der Menschenrechte und des internationalen humanitären Völkerrechts« die Aufgabe hat, über dessen Umsetzung zu wachen.

Ich wurde zum leitenden internationalen Vertreter der NDFP ernannt und war von 1994 bis 2016 Vorsitzender und Delegationsleiter des NDFP-Verhandlungsteams bei den Friedensgesprächen mit der philippinischen Regierung. Ich war Mitunterzeichner der Gemeinsamen Erklärung von Den Haag am 1. September 1992 zusammen mit dem Kongressabgeordneten José Yap von der Regierung der Republik der Philippinen. Dieses bedeutsame Abkommen erkannte die Gleichbehandlung beider Seiten an und schloss eine Kapitulation kategorisch aus. Es enthielt die wesentlichen Punkte der Friedensverhandlungen: Achtung der Menschenrechte und des internationalen humanitären Völkerrechts, soziale und wirtschaftliche Reformen, politische und verfassungsrechtliche Reformen sowie die Beendigung von Feindseligkeiten zwischen den Konfliktparteien und Disposition der Streitkräfte.

Seitdem ich im Herbst 2016 auf eigenen Wunsch hin meinen Posten als NDFP-Delegationsleiter bei den Friedensverhandlungen beendete, fungiere ich lediglich als deren »Senior Adviser«.

Die Philippinen sind das einzige Land in Südostasien, in dem noch immer ein bewaffneter kommunistischer Aufstand gegen die Zentralregierung andauert. Was sagen Sie Ihren Kritiker_innen, die Sie auffordern, den bewaffneten Kampf aufzugeben und sich friedlich in die politische Szene des Landes einzubringen?

Unsere Erfahrungen in dieser Frage zeigen, dass jeder Versuch, den bewaffneten Kampf aufzugeben und sich friedlich einzubringen, nicht automatisch auch für Frieden bürgt. Beispielsweise ergab sich der Revolutionsführer Macario Sakay 1906 auf Anraten von Dominador Gómez, der als fortschrittlicher Freund galt, in der Annahme, Amnestie zu erhalten und Friedensgespräche zu führen. Er wurde jedoch verhaftet, gefoltert und getötet. Die Moro Islamische Befreiungsfront (MILF) gab ihren bewaffneten Kampf 1997 auf, um mit dem reaktionären Regime zu kollaborieren, wurde in das Regime eingegliedert und konnte ihr revolutionäres Programm nicht weiterverfolgen. International wenden wir uns in der NDFP gegen das sogenannte DDR-Programm der Vereinten Nationen: Entwaffnung, Demobilisierung und Wiedereingliederung in das zivile Leben. Dieses Programm wurde von den FARC-EP in Kolumbien akzeptiert. Sie gaben ihre Waffen ab, demobilisierten etwa 8.000 Kämpfer_innen und kapitulierten. Ein ähnlicher Vorgang hat in Nepal stattgefunden.

Wir in der NDFP sind entschlossen, den revolutionären Kampf fortzusetzen, um die nationale und soziale Befreiung des philippinischen Volkes zu erreichen. Wir sind bereit, Friedensverhandlungen mit der Regierung der Republik der Philippinen zu führen, um die Ursachen des bewaffneten Konflikts zu beseitigen. Allerdings sind wir nicht willens, die Waffen zu strecken und uns zu ergeben.

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