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Schwere Verwüstungen durch Taifun Odette

Nur wenige Wochen vor dem Jahreswechsel verwüstete Taifun Rai bzw. »Odette« die Inseln und Küstengemeinden im Osten der Philippinen und brachte sintflutartige Regenfälle, Überschwemmungen, Sturmfluten und heftige Winde mit sich. Rai war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 und Böen von bis zu 240 km/h auf das südostasiatische Land getroffen.

Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde legte der Sturm Strom- und Kommunikationsleitungen lahm, isolierte einige Inseln und Städte und ließ etwa fünf Millionen Menschen ohne Elektrizität zurück. Die Summe der Infrastrukturschäden beläuft sich auf rund 17 Mrd. Peso, plus weitere 6,9 Mrd. Peso an landwirtschaftlichen Schäden. Insgesamt sind fast 10 Mio. Menschen von den Zerstörungen betroffen. Durch den Taifun verloren 407 Menschen ihr Leben (Stand: 1. Januar 2022). Rund 144.000 Filipin@s wurden heimatlos.

Nachdem der Taifun in Richtung des Südchinesischen Meeres weitergezogen war, verbesserte sich das Wetter in einigen betroffenen Gebieten und erlaubte verstärkte Rettungsarbeiten. Medizinisches Personal, Rettungskräfte und andere Notfallteams wurden in die verwüsteten Regionen geflogen, ebenso Nahrungsmittel, Wasser und weitere Hilfsgüter.

Viele nationale Regierungen und internationale Organisationen versprachen Hilfen für die Philippinen, darunter Japan, Kanada, Frankreich, Deutschland und die EU. Die Hilfe der EU beläuft sich auf insgesamt 11,7 Mio. Euro, umgerechnet rund 690 Mio. Peso.

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