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Corona-Lage entspannt sich

Seit Oktober beginnt sich das Infektionsgeschehen in den Philippinen zu entspannen. Nachdem der Inselstaat zwei Infektionswellen von März bis April und später von August bis September erlebte, die beide das Gesundheitssystem massiv überlasteten, ist nun ein stetig rückläufiger Trend zu erkennen. Das Gesundheitsministerium verzeichnete Mitte Dezember noch 356 Neuinfektionen und erreicht somit den niedrigsten Stand seit 17 Monaten.

Um die Bevölkerung vor Infektionen und besonders vor schweren Verläufen zu schützen, ließ die philippinische Regierung Ende November eine mehrtägige landesweite Impfaktion durchführen, mit der Hoffnung, dass sie so dem Impfziel von 70 Prozent der Bevölkerung bis Ende 2021 näherkommt. Denn seit dem Beginn der Impfkampagne im März ging es mit den Impfungen nur schleppend voran. Bis zum 28. November waren lediglich 46 Prozent der angestrebten 77 Millionen Filipin@s vollständig geimpft. Ein Erlass des Präsidenten Rodrigo Duterte erklärte die »Impf-Tage« zu »Sonderarbeitstagen«, sodass Arbeitnehmende im öffentlichen und privaten Sektor die Möglichkeit hatten, ihre Arbeit zu verlassen, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Laut Angaben der Gesundheitsstaatssekretärin Maria Rosario Vergeire war die Aktion ein »großer Erfolg«, denn sie konnten so knapp 10 Millionen Menschen impfen. Allerdings meldeten einige lokale Regierungseinheiten, dass sie die eigenen Ziele nicht erreichen konnten. Mit der Impfaktion stieg die Zahl von vollständig Geimpften auf knapp 48 Prozent. Insgesamt hatten daraufhin rund 67 Prozent der philippinischen Bevölkerung die erste Dosis erhalten. Eine Nachfolgeveranstaltung für die landesweite Impfaktion ist für den 15. bis 17. Dezember geplant.

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