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Kampf um die Präsidentschaft

Für die Nachfolge des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte, der gemäß der philippinischen Verfassung nach einer sechsjährigen Amtszeit nicht erneut antreten darf, haben sich eine Vielzahl von Kandidat_innen beworben. Allerdings endete die einwöchige Registrierung der Kandidat_innen für die Präsidentschaftswahlen im Mai 2022 bereits am 8. Oktober ohne eine Absichtsbekundung der Tochter des amtierenden Präsidenten, Sara Duterte-Carpio. Am Tag des Ablaufens der Registierungsfrist reichte dafür Senator Roland »Bato« Dela Rosa seine Kandidatur bei der Wahlkommission (Comelec) ein. Er geht für die Regierungspartei PDP-Laban ins Rennen. Dela Rosa war Dutertes Oberleutnant im blutigen Krieg gegen illegale Drogen, gegen den nun der Internationale Strafgerichtshof wegen vermuteter Menschenrechtsverletzungen ermittelt.

Neben den bereits bekannten Kandidaturen, wie der von Vizepräsidentin Leni Robredo, derjenigen des Sohnes von Diktator Ferdinand Marcos, Bongbong Marcos, der des Bürgermeisters von Manila Isko Moreno und der des Senators und Boxweltmeisters Manny Pacquiao, hat unter anderem auch der langjährige Gewerkschaftsführer Leodegario »Ka Leody« De Guzman seine Kandidatur eingereicht. Der Präsidentschaftskandidat für die Partei Partido Lakas ng Masa (PLM) strebe laut eigenen Aussagen nicht nur einen Regime-, sondern einen Systemwechsel an. Zusammen mit seinem Vizepräsidentschaftskandidaten Walden Bello stellte er sein Wahlprogramm für die Wahlen 2022 vor, welches sich auf eine soziale Agenda konzentriert. Im Zentrum des Programms stehen das Wachstum der philippinischen Wirtschaft, die Reform des politischen Systems und die Förderung der sozialen Entwicklung. Dafür möchte das Tandem die Mindestlöhne anheben und die Vertragsbindung vollständig abschaffen. Zudem kündigte De Guzman an, sich für die Abschaffung der Task Force zur Aufstandsbekämpfung und des Anti-Terrorismus-Gesetzes der Regierung einzusetzen, falls er ins Amt gewählt werde.

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