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Friedensnobelpreis für Maria Ressa

Die Freiheit des Wortes stand dieses Jahr im Zentrum für das Nobelpreiskomitee in Oslo und machte damit zugleich auf die Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit durch autoritäre politische Systeme in der Welt aufmerksam. Der Friedensnobelpreis ging in diesem Jahr an die philippinische Journalistin Maria Ressa und ihren russischen Kollegen Dmitri Muratow. Maria Ressa ist die Mitgründerin und Leiterin des philippinischen investigativ-journalistischen Nachrichtenportals Rappler. Mit dem Preis würdigt das Nobelkomitee Ressas Bemühungen in ihrer 35-jährigen Berufslaufbahn »als unerschrockene Verteidigerin der Meinungsfreiheit«. So setzt Ressa sich beispielsweise für den globalen Kampf gegen Desinformation und der Meinungs- und Pressefreiheit in den Philippinen ein, berichtet über Korruption der Regierung und immer wieder über den brutalen »Anti-Drogen-Krieg« von Präsident Rodrigo Duterte. Insbesondere ihre kritische Berichterstattung zu Dutertes Präsidentschaft machte sie selbst zur Zielscheibe von zunehmenden Angriffen der Regierung. Gegen die 58-Jährige wurden in weniger als zwei Jahren zehn Haftbefehle durch die philippinische Regierung erlassen. So erhielt sie Morddrohungen und wurde mehrmals verhaftet. Dennoch werden Ressa und ihr Team weiter um die Meinungs- und Pressefreiheit als Voraussetzung für Demokratie kämpfen.

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