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Chito Gascon gestorben

Am 9. Oktober 2021 starb Jose Luis Martin Gascon, allen als »Chito« bekannt, an einer schweren COVID-19 Infektion. Chito Gascon hatte seit 2015 den Vorsitz der Menschenrechtskommision (CHR) inne und war ein wichtiger Akteur zwischen den Vereinten Nationen, dem Internationalen Strafgerichtshof und der philippinischen Zivilgesellschaft.

Als CHR-Vorsitzender während der Amtszeit von Präsident Rodrigo Duterte kämpfte Gascon für die Aufrechterhaltung der Rechtsstaatlichkeit inmitten von Dutertes blutigem Drogenkrieg. Er wurde sowohl vom Präsidenten selbst als auch von Verbündeten der Regierung angegriffen, die seinen Rücktritt forderten.

Mit Gascons Tod verlieren die Philippinen und die Menschenrechtsgemeinschaft einen mutigen Menschenrechtsverteidiger in einer brisanten Zeit, in der die Präsidentschaftswahlen anstehen, sich die Menschenrechtslage in den Philippinen immer weiter verschlechtert und der Internationale Strafgerichtshof die Menschenrechtsverletzungen im Drogenkrieg des amtierenden Präsidenten Duterte zur Anklage bringen will.

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