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Duterte will Vizepräsident werden

Der amtierende Präsident Rodrigo Duterte sieht sich offensichtlich noch nicht am Ende seiner politischen Laufbahn. Da die philippinische Verfassung keine zweite Amtszeit eines Präsidenten vorsieht, will Duterte bei der Wahl im kommenden Jahr für das Amt des Vizepräsidenten kandidieren. Laut einer Mitteilung der Partei PDP-Laban solle die Kandidatur Dutertes politisch sicherstellen, dass das Programm der Regierung über die Wahl hinaus weiterverfolgt werde, darunter der Kampf gegen »Terrorismus, Aufstände, Korruption und Armut sowie die Geißel illegaler Drogen«.

Kritiker_innen vermuten zudem, dass die Kandidatur vielmehr dazu dienen soll, einer strafrechtlichen Verfolgung nach Ende der Amtszeit zu entgehen, da Duterte als Präsident Immunität genießt. Aktuell ermittelt der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag wegen der Tötung tausender Menschen im Zusammenhang mit seinem »Anti-Drogen-Krieg« und seiner Zeit als Bürgermeister von Davao City. Während der amtierende Präsident Duterte die Nominierung als Vizepräsident dankend annahm, lehnte Senator Bong Go, ein langjähriger Vertrauter Dutertes, seine Nominierung durch seine Partei PDP-Laban ab. Go erklärte, er wolle sich auf seine Rolle als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Senats konzentrieren.

Im Juli schon wurde das Tandem bestehend aus Senator Panfilo »Ping« Lacson und Senatspräsident Vicente »Tito« Sotto III bestätigt. Bereits im Mai dieses Jahrs verriet Sotto, dass er mit Lacson und »einigen Gruppen« über eine mögliche Kandidatur für das Amt des Vizepräsidenten im Jahr 2022 diskutiere. Momentan führte Sara Duterte, die Tochter des amtierenden Präsidenten und Bürgermeisterin von Davao City, die Umfragewerte zur Präsidentschaft an.

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