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Impfziel reduziert

Mitte Mai betrug die Anzahl der bereits verabreichten Impfdosen in den Philippinen knapp über drei Millionen. Der Impfstoffbeauftragte Carlito Galvez verkündete, dass die Impfrate von 30.000 auf 120.000 pro Tag angestiegen sei. Bei dieser Rate würde es mindestens 16 Monate dauern, bis die Regierung ihr Ziel, 58 Millionen Menschen zu impfen, erreicht hat. Das zum Beginn der Impfungen festgelegte Impfziel von 70 Prozent der Bevölkerung bis zum Jahresende wurde zuvor von der Regierung auf 50 bis 60 Prozent reduziert. Laut Regierung werden die Philippinen im Mai mindestens sieben Millionen COVID-19 Impfdosen von verschiedenen Herstellern erhalten. Zudem genehmigte die philippinische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde die Notfallverwendung des Moderna-Impfstoffes.

Ende Mai beriet das Gesundheitsministerium (DOH) über den Vorschlag der Forschungsgruppe OCTA, nach welchem die Hauptstadtregion (NCR Plus Gebiet) etwa 90 Prozent der COVID-19 Impfstoffe erhalten soll. Diese Empfehlung wurde mit der Begründung abgelehnt, dass sich auch um andere Regionen im Land gekümmert werden müsse. Dennoch ist Metro Manila weiterhin das Epizentrum von COVID-19 Infektionen.

Umfragen zufolge sind nur drei von zehn Filipin@s bereit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Gründe dafür sind die Angst vor möglichen Nebenwirkungen, Bedenken bezüglich Sicherheit und Effektivität und Angst vor Todesfällen im Zusammenhang mit einer Impfung. Um große Menschenansammlungen bei »bevorzugte« Impfstoffmarken zu vermeiden, beschlossen die lokalen Regierungen, die verfügbaren COVID-19 Impfstoffmarken erst dann bekannt zu geben, wenn die Empfänger_innen zum Impftermin erscheinen.

Angesichts der erneut steigenden Infektionszahlen waren die Corona-Auflagen in der Hauptstadt Manila und den anliegenden Regionen Ende März verschärft worden. Seitdem wurden Tausende Menschen wegen Verstößen gegen die Auflagen bestraft. Präsident Duterte ordnete die Festnahme von Menschen an, die ihre Corona-Schutzmaske nicht ordnungsgemäß tragen. Bis zu neun Stunden dürften sie künftig festgesetzt und verhört werden, so Duterte weiter.

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