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Duterte-Tandem rüstet sich für Präsidentschaftswahlen

In etwas mehr als einem Jahr, am 9. Mai 2022 stehen die nächsten Präsidentschaftswahlen in den Philippinen an. Es dauert noch Monate, bis Kandidaturen angemeldet werden können. Dennoch engagieren sich bereits Unterstützerde von Präsident Rodrigo Duterte für ein Tandem von Vater (Vizepräsident) und Tochter Sara Duterte (Präsidentin). Auch Parteigenossen von Präsident Duterte (Partido Demokratiko Pilipino-Lakas ng Bayan) haben einen Resolutionsentwurf in Umlauf gebracht, der eine solche mögliche Kandidatur befürwortet. Parteiführer, Senator Manny Pacquiao rief hingegen dazu auf, sich auf andere dringende Themen zu konzentrieren und dementierte, dass eine solche Resolution in der Partei abgestimmt worden sei. Pacquiao gilt ebenfalls als möglicher Kandidat für die Präsidentschaftswahl. Pro-demokratische Gruppen aus dem gesamten politischen Spektrum der Philippinen haben sich zusammengeschlossen und das Wahlbündnis 1Sambayan gegründet. Ziel ist es eine_n gemeinsame_n Oppositionskandidat_in aufzustellen, da nur eine vereinte Opposition gegen die autoritären Kräfte des Duterte-Regimes gewinnen könne. »Wir haben die Mehrheit, aber die Mehrheit wird zu einer Minderheit, wenn sie gespalten ist. Also müssen wir geeint bleiben, und das ist die einigende Kraft«, sagte der führende Organisator und pensionierte Richter des Obersten Gerichtshofs Antonio Carpio bei der Vorstellung des Wahlbündnisses am 18. März. Führende Linken-Politiker_innen erklärten, dass sie bereit seien, mit der oppositionellen 1Sambayan-Koalition zusammenzuarbeiten und bei den Wahlen im Jahr 2022 mit einer gemeinsamen Liste anzutreten, um eine gute Regierungsführung, die Achtung der Menschenrechte und ein Ende der Tyrannei im Land wiederherzustellen.

Sowohl die aktivistische Frauen-Partei Gabriela als auch die linksgerichtete Parteilistengruppe Kabataan reichten bei der Wahlkommission (Comelec) Absichtserklärungen ein, an den Kongresswahlen 2022 teilzunehmen. Beide Parteien müssen dabei Bemühungen des Militärs und der »Anti-Aufstand-Task Force« (Anti-Insurgency Task Force) der Duterte-Regierung trotzen, die ihre Registrierungen als Partei-Listen-Gruppen verhindern wollen.

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