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Leni Robredo baut Führung in Wiederauszählung aus

Mitte Oktober veröffentlichte der oberste Gerichtshof der Philippinen in seiner Funktion als Präsidentschaftswahlgericht (PET) erste Ergebnisse einer Nachzählung in drei Provinzen der Vizepräsidentschaftswahl von 2016. Die Neuauszählung war von Ferdinand Bongbong Marcos Jr. angestrebt worden. Der Sohn des verstorbenen Diktators Ferdinand Marcos hatte bei der Wahl nur um 0,6 Prozent, insgesamt 263.473 Stimmen gegen Leni Robredo von der Liberalen Partei verloren. Robredos Verhältnis zu Präsident Rodrigo Duterte ist von schweren Konflikten geprägt.

Die Daten der Teilneuzählung in drei von Marcos ausgewählten Pilotprovinzen Iloilo, Negros Oriental und Camarines Sur sollen eine Grundlage für die Entscheidung liefern, ob Marcos‘ Protest gegen Robredos Wahlsieg weiter verfolgt oder verworfen wird. Eine Entscheidung, ob die Wahl komplett neu ausgezählt wird, ist damit vertagt. Robredos Lager gab bekannt, dass die Vizepräsidentin in den Pilotprovinzen nicht nur ihre Führung gegenüber Marcos behauptet habe, sondern 15.000 weitere Stimmen verzeichnen konnte. Anfang November wurde Leni Robredo von Duterte zur Co-Leiterin des Inter-Agency Committee on Anti-Illegal Drugs benannt. Sie hatte den »Anti-Drogen-Krieg« Dutertes in der Vergangenheit scharf kritisiert.

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