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Taifun verschärft Reiskrise auf den Philippinen

Der Supertaifun »Mangkhut« hat der Landwirtschaft im Norden der Philippinen einen Millionenschaden zugefügt. In einer ersten Bilanz bezifferte Landwirtschaftsminister Emmanuel Pinol den Verlust von Vieh, Ernten und Infrastruktur auf umgerechnet 220 Millionen Euro, wie das Nachrichtenportal GMA berichtete. Mit einem Anteil von rund 63 Prozent sei der Reisanbau der am stärksten in Mitleidenschaft gezogene Agrarsektor. 436.000 Tonnen Reis habe bereits »Mangkhut« vernichtet. Betroffen seien mehr als 210.000 Reisbäuer_innen, so Pinol.

Durch Misswirtschaft und die rasant wachsende Bevölkerung gehörten die Philippinen schon vor dem Taifun zu den größten Reisimporteuren Asiens. Seit Anfang 2018 steigt der Preis für das Hauptnahrungsmittel der Filipin@s stetig. Im August lag der Kilopreis je nach Qualität zwischen 11 und 15 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der steigende Reispreis trifft vor allem die Armen.

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