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Schwere Schäden nach Taifun »Mangkhut«

Der tropische Wirbelsturm Mangkhut ist mit starken Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 170 km/h über den Norden der Philippinen gefegt. Mehr als 270.000 Menschen waren betroffen, mindestens 65 Menschen kamen ums Leben. 

Malteser, Oxfam und andere Hilfswerke bereiten Hilfsaktionen vor. Der Sturm habe Zehntausende Menschen in den nördlichen Landesteilen aus ihren Häusern vertrieben, berichten die Malteser: »Tausende Häuser wurden zerstört, Menschen wurden obdachlos. In der betroffenen Region sind rund fünf Millionen Menschen von den Auswirkungen des Taifuns betroffen.« Nach Angaben örtlicher Medien gab es bisher mindestens vier Tote.

»Die meterhohen Wellen haben die Häuser am Küstenstreifen weggespült, und der Sturm hat im Landesinneren Bäume, Strommasten und einfach erbaute Häuser umgerissen«, berichtete Jan Emmel von Malteser International. Rund 36.000 Menschen müssten daher in Notunterkünften mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden. Außerdem stünden Ärzt_innen bereit, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Auf der größten Insel Luzon seien viele Straßen durch Überflutungen und Erdrutsche unpassierbar geworden und mehrere Brücken eingestürzt. Das katholische Hilfswerk stellte 100.000 Euro Soforthilfe bereit.

Es werde befürchtet, dass »Mangkhut« große Teile der Ernten zerstört habe. »Wir hoffen, dass sich die meisten Menschen vor dem Sturm in Sicherheit bringen konnten. Dennoch stehen Hunderttausende jetzt vor dem Nichts und brauchen dringend Hilfe«, so der Kontinentalleiter Asien der Diakonie Katastrophenhilfe, Michael Frischmuth.

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