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Meine Reise in die Berge…

Gestern vor genau 2 Wochen habe ich mich um halb vier morgens mit dem ersten Bus auf den Weg in die Berge gemacht.
Nachdem ich noch zweimal umgesteigen musste, kam ich gegen 8 Uhr in der Früh in Baguio an und hatte somit die Hälfte meiner Tour hinter mich gebracht.
Nach einem kleinen Frühstück ging es für mich mit dem nächsten Bus weiter über den Halsema Highway nach Bontoc.
Die Aussicht auf dem Highway war überragend, allerdings gab es auch einige Stellen, an denen ich ab und an die Luft angehalten habe und froh war, wenn wir sie passiert hatten!
An sich habe ich mich aber ein wenig in die Alpen versetzt gefühlt und die Aussicht über die Berge und die faszinierenden Reis- und Gemüseterassen genossen.
Nach einer 11 Stunden langen Reise kam ich endlich in Bontoc an und wurde dort von Christian und den 3 Mädels der Maier-Family abgeholt.
Die deutsche Familie lebt schon seit 3 Jahren hier auf den Philippinien und arbeitet für das Apostolische Vikariat Bontoc-Lagawe. Ich habe die Familie bei der Installation des neuen Bischofes in Alaminos kennengelernt und habe jetzt die Chance genutzt und sie für 2 Wochen besucht.

Bontoc
Da ich am Samstagnachmittag dann schon wirklich sehr müde war, habe ich mich den Rest des Tages nur von der langen Reise ausgeruht und die Aussicht vom Balkon der Maiers genossen.

Der Sonntag begann dann sehr früh mit einem Gottesdienst um halb neun, zu dem wir 5 noch vor dem Frühstück gegangen sind. Nach der Messe ging es dann auf den Markt zum Panncake frühstücken.
Dort ist dann auch Nikola, die 5. in der Familie, zu uns gestoßen, da sie erst am Sonntagmorgen mit dem Nachtbus aus Manila kam.
Unser eigentlicher Plan war es für Sonntag mit dem Nachmittagsjeep nach Mainit zu fahren um dort in den heißen Quellen baden zu gehen.
Dieser Plan wurde dann allerdings verworfen, als wir am Jeep ankamen und wir leider nicht mehr rein gepasst haben…
Also sind wir kurzfristig in ein anderes kleines Resort in Bontoc gefahren.

Hier im Norden sind die verschiedenen Handwerke noch sehr verbreitet, deshalb wollte ich mir unbedingt einige der Produktionsstellen anschauen.
Also sind Nikola, die Mädels und ich am Montag einen Ort weiter in eine Weberei gefahren, in der momentan die Portmonaies und Platzdeckchen für den Missioshop in Deutschland hergestellt werden.
Es war äußerst interessant die Webenden Frauen an ihren hölzernen Webstühlen zu beobachten!
Das Weben benötigt eine unglaubliche Geduld und da die einzelnen Webstühle grade alle in unterschiedlichen Stadien des Webvorganges waren, konnten wir die verschiedenen Schritte alle beobachten.
Als wir wieder zurück in Bontoc warn, haben die Maiers mir noch den schönen Souveniershop in Bontoc und das Bontoc Museum gezeigt.

Am Dienstag mussten Nikola und Christian dann beide auf dem Arbeit und sie haben mir ihren Arbeitsplatz im „Teng-up“ gezeigt. Später habe ich dann den Tag für mich genutzt und bin ein wenig durch Bontoc spaziert, habe mir die Cafes und kleinen Läden angeschaut und den Nachmittag mit entspanntem Lesen wieder bei Maiers Zuhause verbracht. 🙂

Sagada
Mittwochs habe ich mich nach dem Frühstück gemütlich mit dem Jeepney auf den Weg nach Sagada gemacht.
Als ich gegen 10 Uhr dort ankam, habe ich dann gleich eine Tour zu den Hängenden Särgen gemacht.
Nach einer kurzen Tour durch den Wald mit ein paar up and downs kamen wir an einem Fels mit den Särgen an (s.u.).
Die Tradition der Hängenden Särge in Sagada entstand um 1950 herrum, als spanische Missionare dort den Katholizismus gewaltsam verbreiten wollten und so die dortige Kultur keinen Platz mehr hatte um gelebt zu werden.
Mein Guide hat mir erzählt, dass damals die Missionare mit der Bibel in der einen Hand und der Pistole hinter dem Rücken vor den Bürgern standen und jeder, der die Bibel nicht würdigend gelesen hatte, wurde erschossen.
Daraufhin bekamen die Einwohner Sagadas Angst und sind in die Wälder rund um Sagada geflüchtet um dort ihre Kultur zu leben.
Sie haben ihre Toten nach ihrem Tod auf einen Holzstuhl gesetzt, damit sie später besser in eine ein gerollte Position gebracht werden konnten und in den angefertigten Sarg gepasst haben.
Später konnte die Familie entscheiden, ob sie den Stuhl als Andenken behalten oder an die Begräbnisstätte bringen wollte.
Die Begräbnisstätten lagen meist in Felsspalten weit über der Erde.
Mein Guide hat mir eine Felsspalte in über 50 Metern höhe gezeigt und mir erklärt, dass die Männer damals in ein oder zwei Tagen Bambusgerüste aufgebaut haben, die zu den Felsspalten führten und dann erst die Särge dorthin gebracht haben.
Am Tag des Begräbnisses, wurde der Tote nur in einem Tuch eingewickelt an den Felsen getragen, da er mit dem Sarg zu schwer zu transportieren gewesen wäre.
Nach dem Begräbnis haben die Menschen, wieder zurück im Ort, ein Ritual durch geführt um wieder einen reinen Geist zu erlangen.
Die Tradition hält bis in heutige Tage an, denn der letzte Sarg, der an den Felsen hängt ist von 2010.

Nach dieser sehr interessanten und etwas anstrengenden Tour durch den Wald, habe ich versucht mich ein wenig besser in dem kleinen Ort zu Orientieren und bin die Straße hoch gelaufen bis ich zu einer kleinen Töpferei mitten im Wald kam.
Dort wurde ich freundlich von der Töpferin empfangen und sie hat mir einige Schritte des Töpferns gezeigt.
Da es zwischenzeitlich schon später geworden war und der Regen sich angekündigt hat, bin ich wieder zurück in die Ortsmitte gelaufen und bin durch die Geschäfte geschlendert.
Bis ich irgendwann einen Crepeverkäufer gefunden habe und natürlich sofort zuschlagen musste und danach gleich im Yougurth House verschwunden bin.
Danach war ich dann allerdings müde und satt und habe mir eine Unterkunft gesucht, in der ich dann noch die restlichen Stunden des Tages müde und zufrieden in meinem Bett verbracht habe.

Am nächsten Morgen ging es dann schon wieder früh los, da ich bevor ich zurück nach Bontoc gefahren bin noch eine der spektakulären Höhlen in Sagada besichtig habe.
Um 8:30 Uhr habe ich mich also mit meinem Guide auf den Weg zur Sumaging Cave gemacht und dort angekommen standen wir dann vor einem dunklen Loch!
Nachdem unsere Petroliumlampe Feuergefangen hatte und ordentlich Licht gemacht hat, sind wir zusammen den Felsigen und ziemlich rutschigen Weg hinunter in die Höhle gegangen.
Nachdem wir den ersten Teil der Höhle gut, aber mit sehr viel Schweiß und Kraftaufwand meinerseits, hinter uns gebracht hatten, musste ich meine lange Hose einmal gegen eine kurze austauschen und die Schuhe an der Stelle stehen lassen.
Barfus ging es weiter in die Höhle hinein.
Nach einem kleinen Felsigen abstieg, kamen wir dann zu dem Fluss in der Höhle, durch den es dann 2-3 Meter hohe Felshänge mit einem einfachen Seil zu bewältigen war.
Als wir dann am Ende unten in der Höhle die letzten Steinkonstellationen betrachtet haben, ging es wieder nach oben richtung Ausgang.
Fix und Fertig kam ich dann wieder an der Erdoberfläche an und erst nach einer kleinen Pause war ich wieder in der Lage den Weg zurück in den Ort zulaufen.
Glücklicher weise kam dann nach kurzer Zeit ein Bus und hat uns aufgegabelt.
Als ich dann wieder an der Jeepneystation ankam, ging es für mich gleich mit dem nächsten Jeep zurück nach Bontoc.

Mainit
Wieder zurück in Bontoc, habe ich meine Tasche nur einmal schnell aus und wieder eingepackt und Christian, die Kinder und ich sind mit dem Nachmittagsjeep nach Mainit gefahren, um dort am Abend in den heißen Quellen zu baden.
Das Wasser dort ist bis zu 40 Grad heiß und es war super schön ein angenehmes warmes Bad bei der Kälte (ca.20 Grad am Abend :D) hier oben in den Bergen zu nehmen.
Nach dem wir alle schön warm und sauber waren, haben wir dann noch lecker in einem kleinen Cubo zu Abendgegessen und sind dann in unserem kleinen Bahay Cubo schlafen gegangen. 🙂
Am nächsten Morgen mussten wir schon früh wieder raus, um das erste Jeepney zurück nach Bontoc zu erwischen.

Banaue
Wie am Vortag hieß es auch jetzt für mich nur schnell aus und wieder einpacken und nach dem Frühstück hier Zuhause ging es gleich mit dem Jeep weiter nach Banaue.
Gegen Mittag kam ich dort an und habe zu allererst auf dem Main View Piont die Aussicht auf die Reisterassen auf dem 20 Peso-Schein genossen.
Nachdem ich ein paar Bilder geschossen hatte und mal wieder durch Souvenierläden gebummelt bin, hat mich ein Tricycle dann wenig später in den Ortskern gebracht.
Dort habe ich mir erstmal ein wenig Infos gesucht, da ich im Grunde keinerlei Ahnung hatte, was ich dort tun kann, außer Reisterassen anschauen.
Mit einer Karte und ein wenig mehr Info habe ich mich dann in ein Restaurant gesetzt und meine 3 2 ½ Tage in Banaue geplant.
So bin ich am Nachmittag noch zu einer kleinen Schmiede gelaufen, wo traditionelle Kettenanhänger aus Silber und Bronze hergestellt wurden.
Da es dann allerdings anfing zu Regnen, bin ich ins „Codillera Skulpture Museum“ gegangen und habe dort noch einiges über die Traditionen und die Cultur der philippinischen Bergbewohner lernen können.
Nachdem der Regen und das Gewitter nachgelassen hatten, bin ich wieder zurück in das Restaurant & Inn und habe mich dort mit einer kleinen internationalen Runde unterhalten.
Später sind der Australier und ich dann übereingekommen, dass wir am nächsten Morgen gemeinsam das Tricycle nach Batad nehmen wollen, da es so um einiges günstiger für jeden war.
So ging mein Abend in Banaue früh mit einem leckeren Abendessen zu Ende.

Batad
Um 7 ging es mit dem Tricycle durch die Berge nach Batad.
Das letzte Stück sind wir dann jedoch gelaufen um noch einige Fotos zu schießen und die letzten 15 Minuten kann man ohnehin nur zu Fuß zurücklegen.
Nachdem wir eine Unterkunft gefunden hatten und einen Guide sind wir auch schon direkt die Tour durch die Reisfelder zum Wasserfall angegangen.
Nach einem gewaltigen Treppenanstieg, ging es dann wieder 3 Mal so viele Stuffen steil bergab, bis wir endlich den Wasserfall erreicht haben. Aber die Tour hat sich gelohnt, der frische Wind am Wasser hat gut getan und nach einer längeren Pause hieß es dann leider wieder hinauf auf den Berg.
Als der steile Anstieg geschafft war, ging es dann noch gemütlich durch die Reisterassen zurück zum Hostel. (Natürlich mit einigen Fotostopps 😉 )
Dort angekommen waren wir fix und fertig und wurden aber von der großen kalifonischen Reisetruppen begrüßt, die sich grade für das traditionelle Tanzen umgezogen hatten.
Also haben wir uns zum Ausruhen auf den kleinen Balkon vor den Zimmern gesetzt und die philippinischen Amerikaner beim Tanzen beobachtet.
Nach einem kleinen Mittagessen haben wir den Nachmittag nur genutzt um uns auszuruhen, zu lesen und die Aussicht auf die Reisterassen zu genießen.
Während dem Abendessen haben wir uns dann noch mit zwei Filipinos nett über die verschiedenen Kulturen unterhalten und wenig später bin ich auch schon fix und fertig ins Bett gefallen, da es am nächsten Morgen wieder früh weiter ging.
Da nur ein Jeepney um 9 Uhr von Batad nach Banaue zurückfahrt und dass sehr voll ist, war ich schon gegen halb 8 wieder aus dem Ort raus und an der Stelle, wo die Jeeps abfahren.
Dort mussten wir dann noch bis um 9 Uhr warten und dann ging es für mich „top load“ wieder zurück nach Banaue!
Das top load fahren genieße ich immer total, weil man die Aussicht grade hier in den Bergen einfach doppelt so gut genießen kann, als aus den kleinen Fenster heraus.
Wieder in Banaue, habe ich noch die letzten Pasalubongs (Mitbringsel) eingekauft und mich dann mit dem nächsten Jeep auf den Weg zurück nach Bontoc gemacht.
Dort wurde den restlichen Sonntag dann nur noch gegammelt und sich ausgeruht. 😉

Malicong
Am Montag habe ich nur einen kleinen Auslug ins Nachbarort geplant, da ich von den längeren Reisen erstmal genug hatte und außerdem noch waschen musste.
Also bin ich nach dem Frühstück mit dem Jeep nach Malicong gefahren um dort auch nochmal die Reisterassen zu bewundern.
Leider war der Ort quasi geschlossen, da die Bewohner Ruhetage vor der Ernte hatten, was auch zu ihrer Kultur und ihren Traditionen gehört. Also habe ich mich von einem kleinen Jungen nur zum Aussichtspunkt führen lassen und auf dem Rückweg glücklicherweise eine kleine philippinische Gruppe getroffen, die einen Van gemietet hatten und mich mit zurück nach Bontoc genommen haben (der nächste Jeep wäre nämlich erst 3 Stunden später wieder gekommen).
Wieder bei Maiers angekommen, musste ich mich dann mal meiner Wäsche vidmen und habe mal wieder 3 Stunden lang Wäsche gewaschen.
Währendessen kamen dann auch Dagmar und Sophie, Freiwillige aus Davao, um auch einige Tage hier zu wohnen.
Nach einem gemütlichen Abendessen sind wir dann noch in ein kleines Taizégebet in die Ortskriche gegangen.
Den Rest des Abend haben wir dann noch mit der Planung der nächsten Tage verbracht und sind dann schnell schlafen gegangen, da es am nächsten Morgen wieder früh losgehen sollte.

Lubuagang – Mabilong
Mit dem Bus ging es für uns nach dem Frühstück in die „Weaving Village“ nach Mabilong.
Nach 3 Stunden Fahrt kamen wir in dem kleinen Bergdorf an und haben dort erstmal nach Sapi Bawer gesucht, einem Mann, der zusammen mit einer Schweizer Organisation Arbeitet und zu dem Nicola uns geschickt hat.
Leider war er nicht Zuhause, aber seine Töchter haben uns zu den verschiedenen Weberinnen gebacht, die noch das traditionelle Backstrip Weaving betreiben (s.u.).
Nachdem wir Fotos gemacht hatte, Fragen gestellt haben und etwas beim Weben zugeschaut hatten,
wurden wir noch zur Farm von Herrn Bawer gebracht, da dort zum einen er war, aber auch die fertig gewebten und vernährten Produkte.
Auf der idylischen Farm, auf einem Hügel, mit atemberaubender Aussicht ins Tal, haben wir eine Weile mit Sapi Bawer gesessen und er hat uns einiges aus seinem Leben und von seinen Reisen nach Deutschland erzählt.
Als es anfing zu regen (wie ab jetzt jeden Nachmittag, da die Regenzeit nun voll begonnen hat), gingen wir rein in das kleine Haus, in dem auch die fertige Ware gelagert ist.
Da es irgendwie nicht aufhören wollte zu regen, sind wir dann nach einiger Zeit doch auf die Ladefläche des Trucks gestiegen, haben allerdings eine Plane über uns gehalten, damit wir nicht allzu nass wurden.
Der Truck hat uns dann gleich bis zur Unterkunft gefahren, wo wir sehr bald ein kleines aber schönes Zimmer, sogar mit Bad, beziehen durften.
Da wir alle 3 ziemlich müde und kaputt waren, haben wir im Grunde den ganzen Abend nur noch über unseren Betten gelegen und uns ausgeruht.

Ja und wie so oft, hieß es mal wieder früh aufstehen am nächsten Morgen, damit wir den ersten Jeep nach Bontoc erwischen. Glücklicherweise hat auch alles sehr gut geklappt und als der vollbeladene Jeep um die Ecke kam, haben wir es uns auf Reis- und Kokosnusssäcken auf dem Dach gemütlich gemacht.
Die 3 Stunden lange Fahrt war unglaublich schön! Wir konnten die Aussicht auf die Berge und das Tal genießen und uns den Wind um die Ohren fliegen lassen, während wir ein bisschen braun wurden, durch die knallende Sonne. 🙂
Da wir noch einen Brief in Annabell abgeben mussten, einer Barangay 20 Minuten vor Bontoc, sind wir dort ausgestiegen und haben uns auf die Suche nach dem Besitzer gemacht, der war auch schnell aufgefunden und so saßen wir wieder am Straßenrand und haben auf das nächste Gefährt gewartet, dass kommt.
Da der nächste Bus erst 2 Stunden später hätte kommen sollen, haben wir uns einen Van angehalten, den zwei Männer aus den Visayas gefahren haben und so freundlich waren und uns bis nach Bontoc mitgenommen haben.
Hier gab es dann eine leckere Portion Spagetti Bolognese in einem der Cafes und danach noch eine kleine Shoppingtour durch die Souveniershops. 🙂
Als wir dann am Nachmittag wieder ankamen, war es wieder höchste Zeit um uns ordentlich auszuruhen. 🙂

Bontoc
Den Donnerstag habe ich dann nochmal alleine und ganz entspannt hier in Bontoc verbracht, da Dagmar und Sophie am Morgen weiter nach Sagada gefahren sind und es bei mir am nächsten Tag weiter nach Vigan ging.
Also habe ich den Vormittag genutzt, um diesen Blogeintrag zuschreiben und den Nachmittag um noch dies und das einzukaufen, was mir noch fehlt.

Vigan
Am Freitag morgen musste ich mich dann von den Maiers verabschieden und habe ich mich auf den Weg nach Vigan gemacht.
Vigan ist deshalb so bekannt, da es eine der wenigen Städte ist, in denen man die spanische Kolonisierung noch sehen und spüren kann. Die Gebäude sind alle im alten spanischen Stil gebaut und wenn man durch die Hauptpassagen der Stadt läuft, fühlt man sich wie in einem kleinen spanischen Städchen.
An der Vanstation habe ich zufällig noch eine sehr nette Kanadierin getroffen, mit der ich dann meine Tage in Vigan verbracht habe.
Nach einer langen und anstrengenden Reise kamen wir am frühen Abend in Vigan an und haben uns nach einer kostengünstigen Unterkunft umgesehen. Das hat fast geklappt, für die Verhältnisse in Vigan war es sogar günstig. Das Zimmer war dann aber für uns beide auch der pure Luxus! (mit Aircon und warmer Dusche!!! Obwohl es so heiß ist, dass ich im Endeffekt doch nur das kalte Wasser genutzt habe 😉 )
Da wir beide großen Hunger hatten, ging es nach einer kleinen Pause auch schon gleich auf die Suche nach einem leckeren Restaurant, das wir schnell gefunden haben und wo wir im spanischen Flair den Abend ausklingen lassen konnten.
Am nächsten Tag haben wir gemeinsam noch ein wenig die Stadt erkundet, ich habe die letzten Mitbringsel gekauft und gegen Mittag habe ich dann auch schon den Heimweg zurück nach Bani angetreten.
Nach einer langen Fahrt habe ich gegen Mitternacht mein philippinisches Zuhause erreicht und blicke nun auf einen wunderschönen Urlaub in den Bergen zurück! 🙂


Ich hoffe ihr habt Geduld mit dem Regen und würde Euch sehr gerne ein paar Grad, die hier zu viel sind rüber auf die andere Seite des Erdballs schicken!

Bis bald!
Eure Jasmine 🙂

Ein Kommentar

  1. Elke Knappich Elke Knappich 20. Juni 2016

    Hallo Jasmine, Du hast wie immer wunderschöne Bilder gemacht und auch Dein Bericht ist sehr verständlich dazu. Es ist immer wieder schön,dass Du uns an Deinem Leben in weiter Ferne teinehmen läßt.
    Die Bilder lassen nicht vermuten, dass Du so weit weg bist, sondern wie Du einmal erwähnt hast, könnten es auch die Alpen sein.
    aber leider ist es doch nicht um die Ecke. Ich finde auch toll, dass Du viele Menschen aus vielen verschiedenen Ländern kennen lernst und
    auch mit diesen vieles unternehmen tust. Aber ich freue mich auch, wenn Du wieder zu Hause und greifbar bist und man Dich bei Deinem
    Bericht ansehen kann. Aber nun dauert es ja auch nicht mehr so lange und Du bist wieder da, bis dahin und später natürlich auch möge der liebe Gott Dich beschützen. Ich drücke Dich Deine Oma