Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Little Sisters of the Poor

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

wie ich schon im letzten Bericht angekündigt habe, fing letzte Woche meine Arbeit im Altersheim der LSP (Little Sisters of the Poor) Schwestern an.
In diesem Beitrag möchte ich Euch von meiner Arbeit dort berichten.

Das Heim liegt auf einem ruhigen Hügel mit einer wunderschönen Aussicht über die Meerausläufer rundherum.
Jeden Morgen gegen neun Uhr beginnt meine Arbeit in dieser idyllischen Umgebung.
Der Tag beginnt für die Bewohner nach dem Frühstücken immer mit einem kleinen Workout im Fitnessraum, wo es verschiedene Geräte gibt, an denen die älteren Menschen Arme, Beine, Hände und Füße trainieren und in Schwung halten können.

Nach dem Workout am Morgen geht es zwischen 10 und 11 Uhr immer weiter mit einem kleinen Programm, das sich jeden Wochentag unterscheidet, da gibt es beispielsweise eine Singrunde, es wird gemalt oder ein Film geschaut.

Wenn ich zusammen mit einer anderen Sozialarbeiterin dann den Gemeinschaftsraum wieder hergerichtet und aufgeräumt habe, gibt es für mich eine kleine Pause und danach mache ich mich immer in den 2. Stock, in dem die Bewohner wohnen, die pflegebedürftig und nicht mehr sehr
selbstständig sind.
Dort helfe ich dann beim Mittagessen und helfe immer einer Lola (Oma) beim Essen, diese Tätigkeit ist mittlerweile sogar irgendwie zu meiner Lieblingstätigkeit geworden, da ich mich mit der Lola sehr gut verstehe und wir immer sehr viel Spaß beim Essen haben.
Wenn dann aber alle fertig sind, helfen ich den Pflegern, alle wieder in Ihre eigenen Zimmer zu bringen und sie dort für die Mittagsruhe fertig zu machen.

Wenn dann alle im Bett liegen habe ich meine Mittagspause und darf mir auch das Essen schmecken lassen.

Danach habe ich meistens noch 1 ½ Stunden, in denen ich meistens meine Arbeit irgendwie suchen muss, da die Bewohner alle in Ihren Betten liegen und die anderen Pfleger entweder Pause machen, ihren Bereich putzen oder irgendwo anders verschwunden sind, aber meistens finde ich etwas.
Meistens aber einfach Kleinigkeiten, wie zum Beispiel der Krankenschwester zu helfen die Mullbinden zu falten oder im Bastelraum die Bastelmaterialien vorzubereiten.
Gestern habe ich aber eine Stunde lang mit einer Lola ein philippinisches Spiel gespielt, das hat mir wirklich Spaß gemacht und vielleicht kann ich das in Zukunft öfter machen.

Gegen 14:30Uhr ist mein Arbeitstag dann auch schon wieder vorbei und ich mache ich auf den Weg nach Hause, was manchmal mit viel Wartezeit verbunden ist, da das Altersheim an einer Straße liegt, die nicht sehr viel befahren ist und wo ein Tricycle, Jeepney oder Bus nicht grade oft vorbeikommt, aber irgendwann kommt es doch!
Man muss eben nur ein wenig warten. 🙂

Jetzt steht aber erst Mal der nächste große Besuch vor der Tür, sodass ich jetzt zwei Wochen mit meinen Eltern verbringen werde, bevor die Arbeit wieder ruft.

Bis bald,
Eure Jasmine

Ein Kommentar

  1. Elke Knappich Elke Knappich 28. Februar 2016

    Hallo Jasmine,
    ich habe das Gefühl, Deine Arbeit im fernen – fremden Land macht
    Dir trotz der manchmal vielen Arbeit (aber auch vielseitigen Arbeit)
    großen Spass, denn Deine Augen leuchten auf allen Aufnahmen, die ich
    bis jetzt gesehen habe. Auch bei unseren kurzen Gesprächen habe ich
    das Gefühl, dass Du gerne dort bist.
    Es ist schön, dass Du im neuen Jahr so viel Besuch bekommen hast, vor
    allen Dingen der im Januar und jetzt Deine Eltern. Ach wie schnell
    wird für Dich dieses Jahr vergangen sein und wir haben Dich wieder hier.
    Denn für uns war und ist es noch eine lange Zeit, in der Du nicht da bist. Ich wünsche Dir noch eine gute Zeit da und mit Deiner Gastfamilie. Liebe Grüsse an Dich, Deine Eltern und Deine Gastfamilie Deine Oma