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Deutscher Besuch und das Pakwanfestival!

Ein festliches Hallo aus Bani!

Ich versuche jetzt mal ein kurzes Wochenupdate zu machen und hoffe, dass mir das „kurz“ gelingt. 🙂

Nachdem am Montag und Dienstag ja die Schule ausgefallen ist und ich mich wieder mal um alles mögliche gekümmert habe, was mal gemacht werden muss, fing die Schule am Mittwoch dann mit Ate Pinkys Geburtstagsparty an!
Dazu hatte ich einen Pinken Kuchen bestellt und Ihr noch eine Girlande gebastelt um den Klassenraum ein wenig festlich zu gestalten. 😛
Darüber hat sie sich auch riesig gefreut und es gab leckere Meryenda mit Pansit und Geburtstagskuchen.
Nachdem wir dann noch eine Tanzprobe eingelegt haben, musste ich mich aber auch schon zum Mittagessen wieder verabschieden, da deutsche Besuch in der Kirche auf mich gewartet hat.
Petra und meiner Verwandten aus Deutschland sind am Dienstagabend spät angereist und wir haben die restlichen Tage der Woche zusammen verbracht.
Nach einem leckeren Mittagessen bei den Fathers habe ich den dreien erst noch unseren schönen Palengke gezeigt, bevor wir dann in den Konvent gegangen sind, wo die drei gewohnt haben.
Nachdem wir noch etwas beisammen gesessen haben war es dann auch schon so weit und es ging weiter im Programm.
Zusammen mit ein paar Mitarbeitern aus der Kirche und Father Divino sind wir ans Meer in ein Hotel gefahren um dort den restlichen Nachmittag mit Essen und Reden zu verbringen.
Unter anderem haben wir ein Update über die Partnerschaft bekommen, da Schmitten (mein bzw. unser Heimatdorf) und Bani Partner sind und Petra diese Partnerschaft mit großem Engagement pflegt.
Auch für mich war es sehr interessant mal direkt Einblick in die Programme zu bekommen, da ich bisher nur die SPEDclass kannte.
Am nächsten Tag durften wir die Programme dann aber richtig in live miterleben und sind den ganzen Tag unterwegs gewesen.
Angefangen mit zwei Schulen, an denen Schmitten ein Feedingprogramm unterstützt.
Dort haben wir zum einen das Feeding direkt miterleben dürfen und zum anderen sind wir in Austausch, mit Lehrern, Kindern und Eltern gekommen und konnten so die Fortschritte und das Ergebnis der Hilfe direkt erfahren.
Nach viel, zuhören, reden und essen (das gehört natürlich immer dazu und meine Verwandten haben gleich die pilippinische Essenskultur in ganzer Breite kennenlernen dürfen! Essen, essen, essen! Und nach dem Essen, gibt es Essen… ), ging es dann wieder aus den Barangayen in die „Stadtmitte“ eher Dorfmitte.. Naja…
Nach ein wenig ausruhen und frischmachen haben wir uns dann vor dem Abendessen noch mit den Schoolars getroffen, die ebenfalls mit den Geldern der Partnerschaf unterstützt werden.
Auch dieses Treffen war sehr interessant und es war schön die Menschen, die sonst so weit weg sind und denen man trotzdem Hilfe schenkt persönlich kennenzulernen.
Am Freitag gab es dann am Morgen eine Kommunion in einer Grundschule in einer der Barangayen und danach ging es wieder ans Meer zum Mittagessen, Austauschen und den Urlaub genießen. 🙂
Gegen Nachmittag sind wir dann auch schon wieder zurück gefahren, damit die Weiterreisenden Ihre Sachen in Ruhe packen konnten und wir haben uns später zu einem letzten gemütlichen Abendessen im Konvent getroffen.
Samstagmorgen hieß es dann früh raus aus den Federn.
Um 5.15Uhr hat mein Wecker geklingelt, weil ich mit meinem Gasteltern um 6 Uhr am Markt sein musste, da von dort aus die Parade zum „Pakwanfestival“ (Wassermelonenfest) losging.
Der Umzug war riesig, 15 Schulen sind mit ihren „Drum and Lyre Corps“ mitgelaufen, 4 große und wunderschön gestaltete Waagen sind mitgefahren und zwischendrin allemöglichen anderen Menschen, wie zum Beispiel ich mit den Lehrern. 🙂
Nach der Parade haben sich alle auf dem Plaza eingefunden und bis in den Nachmittag hinein ging der Contest der 15 Gruppen.
Es waren beeindruckende Performancen, die die Kinder auf die Beine gestellt haben und am Ende hat die Schule meiner Gastmutter sogar den 2, Platz in ihrer Kategorie geholt.
Zwischendurch musste ich mich allerdings noch von meinen Verwandten verabschieden, da die noch ein paar Tage im Norden genießen und dann wieder die Reise Richtung Deutschland antreten,
Petra bleibt allerdings noch ein paar Tage hier.
Heute bin ich dann nach der Kirche noch mit Nida zum zweiten Contest auf dem Plaza gegangen, diesmal haben ausschließlich die 11 Highschools im Streetdance gegeneinander angetreten und wie gestern schon von einigen angekündigt, war das noch eine Stufe beeindruckender!
Die Kostüme und handgemachten Bühnenbilder waren der Wahnsinn und das zusehen hat wirklich Spaß gemacht. (Unten bei den Bildern gibt es auch für euch ein paar Eindrücke dieser tollen Show).
Jetzt läuft grade die Nationalmannschaft der Basketballer auf unserem Basketballfeld auf, da gehe ich gleich nochmal vorbei schauen und sonst wird jetzt relaxed und alles für meine Reise nach Cebu am Mittwoch vorbereitet.

Nach meinem Seminar werde ich dann in jedem Fall berichten!
Bis dahin!
Eure Jasmine