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Meine ersten Tage in Bani and Eska is coming!!!

Hallo Deutschland,

Nachdem ich mich am Sonntagabend mit leckerem Eis beim Abendessen von den Priestern und Ate Anette im Bischofssitz verabschiedet habe, wurde ich am Montagnachmittag von meiner Gastfamilie und Father Jonas abgeholt um nach Bani umzuziehen.

Jetzt sind meine ersten Tage in Bani schon um und ich fühle mich rundum wohl hier!
Meine Gastfamilie hat mich sehr lieb aufgenommen und das Zusammenleben läuft bis jetzt reibungslos.
Kurz einen Überblick über meine Familie.
Da gibt es meine Gastmutter Madame Nida, meinen Gastvater, Sir Jojo und meine kleine Gastschwester Sofia oder kurz Jaja.
Mit allen dreien verstehe ich mich sehr gut und sie geben sich große Mühe, mir mein Leben hier so zu gestalten, dass ich mich nur wohlfühlen kann.
Meine Tage hier sind immer voll mit verschiedenen Aktivitäten, sodass mir gar nicht langweilig werden kann und immer etwas los ist.
Diese Woche war ich jeden Tag von 8 Uhr bis 16 Uhr in der Schule zum Arbeiten.
Die Arbeit dort macht wirklich sehr viel Spaß und mittlerweile kenne ich die vielen Kinder immer besser, sodass auch das arbeiten mit ihnen zusammen leichter und effektiver wird.
Meistens machen wir am Vormittag verschiedene Rechen- und Schreibübungen mit den Kindern oder puzzeln oder basteln.
Diese Woche habe ich mit den Kindern Bilder mit Wachsmalstiften gemalt um die vielen Namen etwas besser lernen zu können (Bilder davon findet Ihr unten).

Wie schon angekündigt haben wir aber, besonders in der Spedclass, jeden Tag diese Woche auf deutschen Besuch gewartet und als Franziska (Eska) dann am Donnerstagnachmittag endlich in die Schule kam, wurde sie jubelnd und mit großer Wiedersehensfreude begrüßt.
Madame Pinky hat schon die ganze Woche mit den Worten „Eska is coming!“ auf den Moment hin gefiebert.
Auch ich habe mich sehr gefreut ein deutsches Gesicht zu sehen und glücklicher Weise haben Franzi und ich den gleichen Weg nach Hause, sodass wir uns nach der Schule noch unterhalten konnten und ich mich mal über das ein oder andere mit Ihr austauschen konnte.

Mein Donnerstagabend war dann wieder komplett voll, da ich abends mit meiner Gastschwester und ihrer Cousine zum Zumba auf den Plaza gegangen bin, was wirklich sehr cool war und ich jetzt definitiv öfter machen werde. Danach sind wir dann zu einem riesengroßen Familienessen gegangen, bei dem ich die ganzen vielen Geschwister meiner Gastmutter kennengelernt habe.
So genau weiß ich schon gar nicht mehr wie viele es waren, aber ich glaube 8 oder 9 und meine Gastschwester hat 27 Cousinen und Cousins, was mich wirklich sehr beeindruckt hat!
Natürlich gab es wieder richtig leckeres Essen und ich habe viele neue Leute kennengelernt.

Am Freitag sind Franzi und ich nach dem Unterricht noch mit zum Volleyball in der Schule gegangen und haben zwei Spiele mit den älteren Schülern mitgespielt.
Das war wirklich toll, mal wieder zu spielen und evt. kann ich im Oktober bei einem offiziellen Spiel von den Lehrern der Schule mitspielen, da die anderen Spedteacher kein Volleyball spielen.
Allerdings konnten wir gestern nicht bis zum Ende des Trainings bleiben, da wir um halb sechs schon wieder eine Verabredung mit Father Jonas hatten.
Er und Father Divino sind mit uns nach Alaminos zu einem Geburtstag gefahren und wir waren dort in Lucap direkt am Meer in einem wunderschönen Restaurant essen.
Der Blick auf die Hunderd Islands und der Wind des Meeres in den Haaren, hat mir mal wieder bewusst gemacht, wie wunderschön es hier ist und das ich das jetzt für ein ganzes Jahr genießen darf!
Der Abend war wieder von sehr leckerem Essen geprägt und vollkommen gesättigt sind wir wieder zurück nach Bani gefahren um dort gleich noch einen kurzen Abstecher zum nächsten Geburtstag zu machen.
Als ich danach wieder zu Hause war bin ich ziemlich müde in mein Bett gefallen.

Am Samstagvormittag habe ich dann endlich mal wieder einen ganzen Vormittag frei gehabt und das sehr genossen! Allerdings war mein Nachmittag auch sehr schön. Ich bin nämlich mit Father Jonas in eine der vielen Barangayen hier in Bani gefahren um dort eine Messe mitzuerleben.
Es war wirklich eine tolle Erfahrung! Schon der Weg in die Barangay durch die vielen Reisfelder und mit einer so tollen Aussicht auf die wunderschöne Landschaft war beeindruckend.
Irgendwann kamen wir dann aber an die kleine Kapelle, in der der Gottesdienst stattgefunden hat und die komplett voll war.
Es ist immer wieder so schön die vielen Kinder in der Kirche zusehen, die bei uns in der Kirche leider oft ausbleiben.
Nach einer kleinen Meryenda nach der Messe, sind wir dann bei beginnendem Sonnenuntergang wieder zurück gefahren. Ein herrlicher Anblick!

Ja, nun ein paar Worte zu meinem Sonntag: Kirche, Franzi, chillen, quatschen, Bani kennenlernen!
Sonntagmorgen war ich in der Kirche und durfte mit in den Kindergottesdienst von den Schwestern gehen. Sie geben sich echt sehr viel mühe und der Gottesdienst ist super schön und abwechslungsreich gestaltet.
Nach dem Gottesdienst habe ich dann den ganzen Tag mit Franziska verbracht und am Nachmittag hat sie mir den Markt von Bani gezeigt und wir haben mir zwei Fächer gekauft, die hier wirklich eines der notwendigsten Gegenstände sind! Es ist so unglaublich heiß momentan!

Nach diesem sehr entspannten Tag hat meine neue Woche dann wieder mit einem neuen Schultag begonnen. In der Schule durfte ich erst mit ein paar Kindern Übungen zur Aussprache machen und habe dann angefangen mich hinzusetzten und ein kleines Arbeitsblatt zum Schreiben zu entwerfen.
Das macht wirklich großen Spaß und in den nächsten Wochen möchte ich noch weitere Arbeitsblätter zu verschiedenen Themen machen.
Mein Montag hat dann ganz spontan noch mit einem Treffen mit Franzi geendet und ich habe die einzige kleine Kneipe von Bani kennengelernt. Dort haben Franzi und ich mal wieder ewig geredet, etwas getrunken und natürlich Karaoke gesungen!

Sooo, soviel zu meiner letzten Woche!
Ich schicke Euch ein wenig warme Luft und werde mich bald wieder melden!
Alles Liebe
Jasmine 🙂