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Einsteigen, (Anschnallen) und die Fahrt beginnt…

Liebe Leserinnen und Leser,

für alle, die diesem Blog folgen wollen und mich noch nicht kennen: Ich bin Jasmine Knappich (18), komme aus dem wunderschönen Schmitten im Taunus (Der Partnergemeinde von Bani hier auf den Philippinen) und bin seit Freitag (14.08.15) zusammen mit Martin, dem anderen Freiwilligen, auf der großen Reise Richtung den Philippinen.

Die letzten 48 Stunden waren für mich eine wilde Achterbahnfahrt.
Nach einem tränenreichen Abschied am Flughafen von meiner Familie und meinen Freunden, ging es für mich auf große Fahrt.  Mit gemischten Gefühlen bin ich in das erste Flugzeug gestiegen, dass mich dem anderen Ende der Welt etwas näher bringen sollte. Zu meiner Erleichterung, verlief der Flug reibungslos und wir haben unseren Anschlussflug bekommen. Nach langem warten am Gepäckband, hatten wir dann auch endlich unsere Koffer in der Hand und mit dem Schritt aus dem Flughafen und in die Mittagshitze von Manila, war es soweit, das Abenteuer hatte begonnen!

Nachdem wir Sr. Carol (unsere Mentorin), eine Mitschwester und unseren Driver schnell gefunden haben, ging es, zum Glück im klimatisierten Auto, in den Verkehr von Manila! (Martin und ich haben vergeblich nach einem Anschnallgurt gesucht und deshalb hat unsere Reise einfach ohne anschnallen begonnen 🙂 )
Der Abendverkehr war späktakulär! Ich habe noch nie so viele Autos gesehen, wie hier und wir haben Ewigkeiten gebraucht, bis wir in einem Kloster in Manila angekommen sind, in dem wir unsere erste Nacht auf den Philippinen verbracht haben.

Am nächsten morgen ging es in meiner Achterbahn bergauf, ich war gespannt auf mein neues zu Hause und habe mich sehr auf die Ankunft in Alaminos gefreut! Nachdem wir 5 Stunden mit dem Auto durch viele kleine Dörfer und die ganzen Barangyen gefahren sind, haben wir endlich Alaminos erreicht. Auch hier wurden wir sehr liebevoll von allen Menschen aufgenommen, allerdings sind es so viele Menschen, dass ich sicherlich noch einige Tage brauchen werde, bis ich alle Gesichter und Namen sortiert bekomme und mir merken kann. 🙂

Nachdem ich mein Zimmer bezogen habe, ging meine Achterbahnfahrt leider etwas bergab und mich hat das Heimweh gepackt, aber nach ein paar Stunden Schlaf ging es mir besser und ich habe mich zu den anderen in den Hof gesellt. Wir haben viel geredet und ich habe meine ersten Worte Tagalog gelernt.

Nachdem ich beim Abendessen einige sehr lustige und nette Priester kennenlernen durfte, bin ich mit Ate Anette (unser Ohr für alle offenen Fragen hier) ein wenig durch die Straßen von Alaminos gelaufen und habe die Stadt bei Nacht erleben dürfen. Als wir wieder zurück kamen, dachte ich eigentlich mein Abend wäre schon zu Ende, allerdings durfte ich noch meine erste Tricyclefahrt genießen und eine Runde durch die Straßen von Alaminos fahren.
Ich glaube ich habe mein neues Lieblingsbeförderungsmittel gefunden!!!
Nachdem wir dann noch einen kleinen Abstecher zu den Hundred Islands gemacht haben, war ich doch sehr zufrieden mit dem Tag und freue mich schon auf die nächsten Erlebnisse.

So bin ich innerhalb kürzester Zeit steil bergab und gleich wieder steil bergauf gefahren auf meiner Fahrt, mal sehen was mir die nächsten Tage noch bringen werden…

Ganz liebe Grüße vom anderen Ende der Welt
Jasmine

 

 

Ein Kommentar

  1. Elke Knappich Elke Knappich 17. August 2015

    Hallo Jasmin,
    ich habe Deinen ersten Termin erst von Ann-Cathrin vorgelesen bekommen und dann noch einmal selbst gelesen. Ich denke fast den ganzen Tag an Dich und suche Dich da wo Du gerade bist. Pass schön auf Dich auf und ich hoffe, dass Du es auch mit der Gastfamilie gut treffen wirst. Der liebe Gott hält bestimmt seine liebenden Hände über Dich. Ich hab Dich lieb Deine Oma