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Auch Nicht-Christen sollen Enzyklika lesen

Kardinal Luis Antonio Tagle wirbt dafür, dass auch Nicht-Christ_innen die neue Papstenzyklika »Laudato si« lesen und übernimmt damit die alle einschließende Haltung der Enzyklika. Er rief alle Familien, Erzieher_innen, Politiker_innen, Geschäftsleute, technische Expert_innen, NGOs und Basisorganisationen dazu auf, das Dokument aus der Feder des Papstes zu lesen und seine Vorschläge zu bedenken und zu diskutieren.

Folgende Inhalte der Enzyklika strich Kardinal Tagle heraus: die Wiederbelebung einer spirituellen Sicht auf die Schöpfung und die Bedeutung des Glaubens an den Schöpfergott. Die Wiederentdeckung der Rolle des Menschen als Wächter und nicht als Quasi-Besitzer der Erde, den göttlichen Plan, dass die Welt von allen geteilt werden soll, die lebensnotwendige Verbindung zwischen der Umwelt und dem menschlichen Leben. Die Enzyklika gebe eine mutige Einschätzung der politischen und wirtschaftlichen Strategien, Geschäftspraktiken, Einstellungen und Lebensstile im Hinblick auf die Veränderungen, die nötig sein werden um für das gemeinsame Haus Sorge zu tragen, die Lage der Armen zu verbessern und den Schöpfer zu loben.