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30. Ökumenische Philippinenkonferenz dokumentiert

Vom 17. bis 19. Oktober 2014 fand in Essen die 30. Ökumenische Philippinenkonferenz zum Thema »Klimawandel, Klimagerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung – Zivilgesellschaftliche und kirchliche Initiativen in den Philippinen und in Deutschland« statt. Anlässlich dieses Jubiläums würde das Treffen in Kooperation mit dem philippinenbüro umfangreich dokumentiert.

Das Bewusstsein für die Bedrohung des Klimawandels verlangt ein Umdenken und ein Aktivwerden zur Bewahrung der Schöpfung, in dessen Zentrum nach wie vor »der Mensch« selbst steht, oder besser gesagt wir als Schwestern und als Brüder unterschiedlicher Generationen, mit gegenseitiger Verantwortlichkeit füreinander, eingebettet in der Schöpfung selbst. Die irdische Schöpfung über Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg ist in ihrer Fülle, aber auch in ihrer Verletzlichkeit und Begrenztheit, unsere physische Lebensgrundlage jetzt, als auch für die zukünftigen Generationen.

Unterschiedliche Betroffenheit, Gewöhnung, Anspruch und Verstehen, Rhetorik, Praxis und harte Fakten arbeiten in unserem Bewusstsein, stellen unser Tun in Frage bis hin zu Zweifeln, ob uns das Ausmaß unseres mangelnden Bewusstseins überhaupt selber klar ist.

Würde ein aufrüttelndes Bewusstsein uns zu anderem Handeln veranlassen? Energie, Motivation und genug entschlossene Triebkraft mit sich bringen, zu Strategien des sich Einreihens und gemeinsamen, schöpferisch starken Handelns werden?

Von Menschen verursachte Katastrophen erfordern Prävention, Reduzierung von Emissionen ganz oben in Großindustrie und Kraftwerken, sowie Klimaanpassung und Stärkung der Resilienz in kleinbäuerlicher Produktion, in den Gemeinden und Änderungen im Lebensstil auf eigener, individueller Ebene.

Die Jahrestagung der Ökumenische Philippinenkonferenz (ÖPK), deren Dokumentation wir hier in Auszügen vorlegen, hatte zum Ziel, sich unter einander über die Philippinenarbeit auszutauschen und damit bei den Teilnehmenden der ÖPK und ihren Gruppen vor Ort in Deutschland Denkprozesse anzustoßen, wie man »hier« als auch »auf den Philippinen« zu einem Umdenken und vor allem zum Handeln anregen kann, als auch einen Raum gegenseitiger Ermutigungen zu geben, nicht loszulassen, sondern hier in diesem doch komplexen, immer wieder kritisch hinterfragtem Thema weiterzumachen.

Die hier vorliegende Dokumentation ist nicht als Aktenordner zum Wegstellen oder als Ablagedokumentation zur Rechenschaft bei Freund_innen und Förderern gedacht, sondern als lebendiges Dokument, aus dem eine Fülle von Anregungen sprechen, die Euch und uns bei der Arbeit weiterhelfen sollen.