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Kirche klärt in Gottesdiensten über Ebola auf

Die katholische Kirche auf den Philippinen beteiligt sich an einer Ebola-Aufklärungskampagne der Regierung. Außer in katholischen Krankenhäusern, Schulen und Pfarrgemeinden solle auch in Gottesdiensten über die Infektionskrankheit informiert werden, teilte die Philippinische Bischofskonferenz am Sonntag auf ihrer Internetseite mit.

Auch wenn auf den Philippinen noch kein Ebola-Fall bekanntgeworden sei, müsse die Krankheit sehr ernst genommen werden, begründete der Exekutivsekretär der bischöflichen Kommission für Gesundheitsfragen die Initiative. Katholische Krankenhäuser bereiteten sich auf die Seuche vor. Das Gesundheitsministerium hat ein Programm zur Ausbildung von 130 Ärzt_innen und anderen Gesundheitsarbeiter_innen im Umgang mit Ebola gestartet.

Philippinische Gesundheitsexpert_innen befürchten, das Ebola-Virus könne durch heimkehrende philippinische Gastarbeiter_innen ins Land gelangen. Die Regierung appellierte an Staatsangehörige, aus Ländern in Westafrika zurückzukehren. Mehr als zehn Millionen Filipin@s arbeiten als Seeleute, Krankenpfleger_innen, Hausangestellte und Bauarbeiter_innen im Ausland. Das Gesundheitsministerium in Manila versicherte vergangene Woche, Rückreisende aus Ebola-Krisenländern sowie philippinische Angehörige von UN-Friedenstruppen würden auf Krankheitssymptome untersucht und außerdem 21 Tage unter Quarantäne gestellt. Bisher wurden 126 Rückkehrer_innen aus afrikanischen Ländern überwacht, 12 hatten während der Quarantänezeit Fieber bekommen, aber alle wurden negativ auf Ebola getestet.