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Maraming ang pagkain (viel Essen)

Mahal kong Tagabasa (Liebe Leserin und Leser)

Diese Woche war nicht so wie die letzte. Doch haben wir wieder einiges erlebt.

Wie immer haben wir jeden Tag Tagalogunterricht und es geht gut voran. So langsam verstehen wir etwas und versuchen auch schon selbst Sätze zu bilden. Allerdings brauchen wir dafür immer noch etwas länger.

Am Sonntag mussten wir dann früh aufstehen, weil wir zum ersten Mal alleine Jeep zur sechs Uhr Messe gefahren sind. Fr. Jonas hatte uns zum Gottesdienst nach Bani eingeladen. Anschließend wurden wir zum Frühstück eingeladen, weil wir vorher nichts essen konnten. Danach haben wir in dem Haus von Dianas Gastfamilie auf Diana gewartet(eine andere Deutsche, die hier für zwei Monate gelebt hat), die hier Sachen für ihren Rückflug packen musste. Danach gab es noch ein großes Dinner bei Fr. Jonas im Haus. Dann mussten wir uns von Diana verabschieden, da sie zum Flughafen musste.

Am Montag haben wir die Klasse von Madam Santos besucht, die wie ihre Schüler sehr erfreut darüber war. Am Abend hat uns Fr. Jonas zu einer Beerdigung und anschließend zum Essen eingeladen. Die Fahrt zur Beerdigung hat etwa zwei Stunden gedauert. Uns kam es recht lang vor. Als wir schließlich angekommen waren, erwartete uns ein Haus mit etwa 200 Leuten, was in Deutschland sehr ungewöhnlich ist. Vor allem wird hier auf den Philippinen an mehreren Tagen die Beerdigung gefeiert, sodass alle, die auch weiter weg wohnen sich von der Person verabschieden können. Fr Jonas Messe war schon die dritte an diesem Tag. Anschließend gab es essen für uns und für die restlichen 200 Leute. Da kann man sich sicherlich vorstellen, was in der Küche los war. Leider durften wir nicht so viel essen, weil Fr. Jonas noch mit uns und zwei anderen noch in ein Restaurant in Dagupan wollte. Doch bevor wir zum Restaurant gefahren sind hat er noch seine Mutter besucht. Auf dem Weg dorthin musste uns Fr.Jonas noch was süßes zu essen kaufen(Reiskuchen, Bananenchips und etwas undefinierbares). Dann haben wir einem Restaurant gegessen, wo man in Bambushütten sitzt. Es war sehr gemütlich und das Essen war auch echt gut. Nur auf dem Rückweg hat es mal wieder angefangen in Strömen zu regnen.

Am Dienstag waren wir morgens wieder im Social Action Center und haben die Patienten digitalisiert. Eine sehr ermüdende Arbeit. Nach dem Unterricht hat uns Fr Jonas wieder zum Essen eingeladen. Diesmal nach Lingayen. Nachdem wir den wunderschönen Strand gesehen haben, haben wir in einem „Native Restaurant“ geschlemmt. Danach ging es dann, mit einem Abstecher in einem anderen Restaurant zum Frucht- bzw. Cookies ’n Cream- Shake trinken, wieder nach Hause. Wir beide waren doch sehr froh, als Fr Jonas uns mitteilte, dass er die nächsten Tage in Manila sei…wir waren von den zwei Tagen mit so viel Essen doch etwas geplättet.

Mittwoch und Donnerstag waren zwei sehr ruhige Tage. Am Freitag Morgen durften wir Fr Francis und Grace dann nach Tara, zum Fest der Schwestern, zu denen auch Sr. Carol gehört, begleiten. Im Gottesdienst wurden wir mal wieder vor allen vorgestellt, der Kontext hat auch sehr gut gepasst, da die Gründerin des Ordens eine Deutsche war. Leider konnten wir den Namen, durch die philippinische Ausprache, nie richtig verstehen. Doch wir haben uns sehr gefreut, von vielen der Nonnen auf Deutsch begrüßt zu werden. Die meisten von ihnen, haben schon einige Zeit in Österreich verbracht, da ihr Orden eben einen deutschen Ursprung hat. Nach einem üppigen Lunch für alle ging es dann wieder nach Hause.

Gestern waren ein Tag voller Überraschungen. Zunächst haben wir morgens einen sehr anderen Unterricht erlebt: Unsere Lehrerin hat uns ihren Schülern überlassen und wir sollten mit ihnen quatschen. Das haben wir zwar schon öfters gemacht, nur diesmal war Madam Santos eigentlich gar nicht zum Übersetzen ansprechbar. Wir hatten sehr viel Spaß, das Interesse an uns und unserer Kultur ist sehr groß. Außerdem habensichdieSchülersehrüberunsere Tagalogfetzten gefreut. Wir versuchen jetzt auch immer auf Tagalog zu bestellen oder nur Magandang umaga! zu sagen, auch wenn wir auf Englisch angesprochen werden, das sorgt immer für erfreute Gesichter. Trotzdem ist die Antwort dann doch meistens auf Englisch.

Zudem haben wir gestern unsere Jogginghosen zu Gesicht bekommen, Friederikes Name war leider falsch geschrieben. Er ist aber auch kompliziert und beide Hosen waren doch zu lang. Nachmittags kam es dann zu einem spontanen Besuch in Kuya Guards (dem Security Guard) Haus. Der Weg dahin war schon mal sehr amüsant, da wir in einem Tricycle gefahren sind, in dem normalerweise Schweine und Hühner transportiert wurden. Dann der Weg durchs Reisfeld…wir zwei waren die Attraktion, weil wir letztenendlich barfuß laufen musstenund es in den Flip Flops doch sehr rutschig wurde. Wir sahen vielleicht aus… Trotz der sehr holprigen Konversation, durch die fehlenden Tagalog- Kenntnisse unsererseits und die fehlenden Englisch-Kenntnisse unserer Begleiter, haben wir uns sehr amüsiert.

Am frühen Abend haben wir dann Fr Francis zur „Power Plant“, der einzigen Elektrizitätsfirma hier auf der Hauptinsel Luzon begleitet. Sie versorgt somit auch ganz Luzon. Nach ausgiebigen Fotoshooting, die Sicht von dort oben ist einfach gigantisch, hat Fr Francis dann die Messe gehalten. Leider waren wir insgesamt nur 12 Personen, weshalb die auf gefühlte 0°C heruntergekühlte Kapelle (die einzige mit Air-Condition in Pangasinan), natürlich nicht wärmer wurde. Wir zwei haben richtig kalte Nasen gehabt. Auch das Abendessen haben wir eher frierend genossen. Nach der Fahrt im gekühlten Auto, kam uns unser Zimmer zum ersten Mal richtig angenehm vor, wo wir sonst doch immer sehr schnell zur Klimaanlage oder zum Ventilator rennen.

Heute haben wir mit Madam Santos im Unterricht den Markt besucht, damit sie uns noch ein paar Vokabeln für die typsichen Essen hier beibringen konnte. Sonst genießen wir jetzt noch unseren freien Nachmittag und wünschen Euch und Ihnen noch einen schönen Tag!

Nagmamahal (Lieben Gruß, In Liebe),

Friederike und Caro

 

Wir im Trycycle für Tiere
Wir im Trycycle für Tiere
Wir zwei und Fr Francis
Wir zwei und Fr Francis

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Vom Aussichtsturm
Vom Aussichtsturm
Das Kohlekraftwerk . Für ganz Luzon ist das Ding ganz schön klein
Das Kohlekraftwerk . Für ganz Luzon ist das Ding ganz schön klein
Grace und Caro
Grace und Caro
Wir auf dem Weg zu dem Haus vom Security man durchs Reisfeld
Wir auf dem Weg zu dem Haus vom Security man durchs Reisfeld
Wir im Restaurant mit Fr Jonas und zwei aus Bani
Wir im Restaurant mit Fr Jonas und zwei aus Bani
In Tara
In Tara