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Kirche gegen zweite Amtszeit für Präsidenten

Die katholische Kirche auf den Philippinen wendet sich gegen eine von Präsident Benigno Aquino angestrebte Verfassungsänderung. Diese würde Staatspräsident_innen eine zweite Amtszeit ermöglichen und die Kompetenzen des Verfassungsgerichts beschneiden. »Ich kann keine Verfassungsänderung unterstützen, die lediglich den Interessen einer_eines Amtsinhaber_in oder einer bestimmten Klasse von Leuten dient«, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz des Inselstaates, Erzbischof Socrates Villegas, in einer am Donnerstag (Ortszeit) in Manila veröffentlichten Erklärung.
Verfassungsänderungen seien nur gerechtfertigt, wenn sie dem Wohl der Nation dienten oder Probleme lösten, die sich wegen »Zweideutigkeiten in der Verfassung« ergeben hätten, betonte Villegas. Die geltende Verfassung erlaubt philippinischen Präsident_innen eine einzige Amtszeit von sechs Jahren. Nach einer Reihe von Urteilen zu Ungunsten der Regierung gilt das Verhältnis zwischen der Administration von Präsident Aquino und dem höchsten Gericht als gespannt.