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Die ersten zwei Tage in Alaminos

Liebe Leserinnen und Leser,

wir, Friederike und Caro (jetzt Rica und Carol), sind nach einem 28 Stunden Trip gut in Alaminos City angekommen. Das Klima ist für uns noch gewöhungsbedürftig, obwohl hier im Moment Regenzeit ist und es noch keine Höchsttemperaturen sind.

Wie schon vermutet, gab es zum Frühstück Reis und Fisch. Generell ist das Essen hier sehr lecker. Der erste Tag verlief relativ ruhig, da wir am Morgen nur unseren Zeitplan für die nächste Zeit besprochen und eine kurze Stadtführung mit Regenschirm- und Handykauf gemacht haben. Durch den Jetlag und die lange Reise sind uns beiden beim Mittagessen fast die Augen zu gefallen. Nach einem erholsamen Mittagsschläfchen haben wir auf eigene Faust noch einmal Alaminos erkundet. Wir fallen natürlich unter den Einheimischen sehr auf und werden oftmals angestarrt und angesprochen. Sehr herzlich waren dabei drei Schulmädchen, die uns fröhlich auf den Philippinen willkommen geheißen haben. Am späten Nachmittag haben wir den Gottesdienst hier in der Kathedrale besucht…und aufgrund unserer fehlenden Tagalog-Kenntnisse nur manche Teile verstanden. Abends waren wir zunächst sehr überrascht, dass es schon um 18:30 Uhr dunkel war. Für die Philippinos ist es jedoch ein langer Tag, zeitweise geht die Sonne hier schon um 17:00 Uhr unter. Nach dem Abendessen wurden wir dazu eingeladen, noch ein wenig Zeit in der Stadt zu verbringen. Dabei wurden uns zwei philippinische Spezialitäten vorgeführt, welche man als Streetfood kaufen kann. Die Fishballs haben wir probiert, vor dem traditionellen Balut, gekochte Entenembryos, sind wir jedoch zurückgewichen. Dafür hatte aber jeder Verständnis. Die Nacht verlief bei uns beiden eher schlaflos, da wir mit der Zeitumstellung noch nicht ganz klar kommen.

Heute haben wir alle Verantwortlichen des Social Action Center kennengelernt. Dies ist ein Programm, welches aus unterschiedlichen Teilbereichen besteht: Health Center, Reforestation und Sustainable Agriculture. Begonnen hat das Meeting mit einem Gottesdienst mit Father Windell, geendet hat es mit einem frühen Lunch. Es war sehr interessant, aber trotzdem freuen wir uns, wenn wir bald etwas Tagalog verstehen und mitlachen können. Im nächsten Monat werden wir viel im Social Action Center mithelfen und ab Montag auch jeden Tag Tagalog Unterricht haben.

Nach unserer heutigen Mittagsruhe, sind wir mit Sister Carol (unserer Mentorin) und Grace (eine Mitarbeiterin im Office) nach Lucap gefahren, um uns die Hundred Islands aus der Ferne anzuschauen.

Jetzt geht es los zum öffentlichen Zumba!

Viele Grüße,

Friederike und Caro

 

Ein Kommentar

  1. Daniela Stier Daniela Stier 21. August 2014

    Liebe Caro – mit liebevoller Neugier und Freude lese ich Deine Berichte. So kann ich in Gedanken auf die Philippinen reisen und hier weiter meiner Arbeit nachgehen. Gut so 🙂 HerzliGrü Daniela