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Misch-Regenwald trotzt Taifun

Weit weniger als herkömmliche Kokosplantagen wurden die Baumbestände einer Waldfarm mit naturnah gepflanzten Mischhölzern von Taifun Yolanda (Haiyan) zerstört. Die Süddeutsche Zeitung berichtet von einer »Rainforestation-Farm« im Bergland von Leyte, deren Bäume von den Ausläufern des Sturms nur zu zehn Prozent umgeknickt wurden, während benachbarte Monokultur-Farmen fast den gesamten Bestand eingebüßt haben. Aus Angst vor Erdrutschen und Erosion hatte der Farmer seine Plantage vor rund zwanzig Jahren umgewandelt und Edelhölzer mit Fruchtbäumen wie Mango und Gewürzpflanzen durchmischt. Das Rainforestation-Projekt wird von der Stiftung Nature-Life-International in Ludwigsburg gefördert. Die von der Stiftung seit dem Taifun besuchten Waldfarmen wurden im Schnitt zu 20 bis 30 Prozent verwüstet, während die reinen Kokosplantagen in der Zugbahn des Sturms völlig zerstört worden sind.

Siehe: Süddeutsche Zeitung, 25.04.2014