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Alarmierende Gewalt gegen Medienleute

Bewaffnete töteten eine 52-jährige Reporterin im Angesicht ihrer 10-jährigen Enkelin. Sie waren in das Haus der Journalistin eingedrungen. Sie starb fünf Stunden nach dem Angriff in einem Krankenhaus an ihren Verletzungen. Nach Aussagen ihres Sohnes nannte sie den Namen eines hochrangigen Polizeibeamten als Drahtzieher des Angriffs. Garcia war Präsidentin der »Organisation aktiver Medienmitarbeiter«, einer neu gegründeten Journalistengruppe zur Wahrung der Medienfreiheit in der Region Calabarzon, in der sie lebte. Sie ist die zwanzigste philippinische Journalistin, die seit Beginn der Amtszeit von Präsident Aquino 2010 getötet wurde. Allein im Jahr 2013 gab es zwölf Morde an Medienschaffenden. Das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalist_innen listet die Philippinen an dritter Stelle, was die Straflosigkeit für Gewalt gegen Presseleute betrifft. Die philippinische Senatorin Grace Poe hat Anfang März eine Resolution eingereicht, in der sie eine Überprüfung der Maßnahmen fordert, die die Regierung zur Beendigung der Übergriffe auf Journalist_innen und Medienleute eingeleitet hat. »Morde an Medienleuten haben keinen Platz in der philippinischen Demokratie«, sagte sie. Der Presseclub des Landes forderte die Regierung auf, den Mord an Rubylita Garcia innerhalb der nächsten 40 Tage aufzuklären.