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Gesetz gegen Verschwindenlassen ein Fehlschlag

Eine ernüchternde Bilanz über das Gesetz gegen erzwungenes und unfreiwilliges Verschwinden (Anti-Enforced and Involuntary Disappearance Law) zog die Generalsekretärin der Organisation von Familien Verschwundener, Lorena P. Santos. Seit Ende Februar ist ein weiterer politisch engagierter Farmer spurlos verschwunden – der sechste solche Fall seit Inkrafttreten des Gesetzes Ende 2012. Die Familie des Opfers hatte sofort bei der örtlichen Polizei Hilfe gesucht. Diese erklärte den Fall für außerhalb ihres Aufgabenbereichs. Präsident Aquino, der das Gesetz als erstes derartiges in Asien rühmte, solle sich dafür entschuldigen, dass bisher noch kein einziger Verantwortlicher für die 20 Verschwundenen seiner Präsidentschaft zur Verantwortung gezogen wurde, forderte die Vertreterin der Opferfamilien.