Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Ein frühes Ende…

Hallo alle zusammen, ein letztes Mal berichte ich schon gar nicht mehr von den Philippinn aus, aber über die Philippinen.

Ja, Ihr habt richtig gelesen, ein letztes Mal. Auch wenn eigentlich noch 7 Monate Freiwilligendienst vor mir lägen, habe ich nach einigen sehr netten und hilfreichen Gesprächen mit Barbara Reutelsterz von der Fachstelle für Freiwilligendienste in Limburg und mit Sr. Carol Lapara auf den Philippinen beschlossen, meinen Freiwilligendienst frühzeitig zu beenden.

Ich will hier nicht viel schreiben, sondern nur grob skizzieren. Wer genaueres zur Entscheidungsfindung und den Gründen wissen will, darf natürlich privat sehr gerne fragen.

Wie die meisten verfolgt haben, ging es mir auf den Philippinen oft nicht sehr gut. Leute, die oft im internationalen Kontext zu tun haben wissen, dass das eigentlich sehr natürlich und nicht umgehbar ist. Man hat Einfindungsschwierigkeiten, Kontaktversuche sind wegen Sprach- und Kulturbarriere schwierig, usw.
Ich hatte aber schon einmal darauf verwiesen, dass meine Familie zu Hause eine sehr schwierige Phase durchmacht, die uns alle sehr viel Kraft kostet.
Ich habe für mich beschlossen, dass ich diese beiden Situationen auf den Philippinen und zu Hause nicht jonglieren kann, und dass es mir auch wenig bringt, da ich mit meinen Gedanken nicht auf die Philippinen konzentriert war. Inzwischen ist ein wenig Zeit vergangen und ich kann sagen, dass ich die Entscheidung zwar auch immer wieder ein bisschen bereue, aber ich insgesamt die richtige für mich getroffen habe.

Ich wünsche Magdalena alles Gute und bin fest davon überzeugt, dass sie eine tolle Restzeit auf den Philippinen haben wird.
Allen, die selber mit dem Gedanken spielen, ins Ausland zu gehen, gerade auch unseren Nachfolgern auf den Philippinen, will ich sagen: Macht das auf jeden Fall! Die Erfahrungen, auch die negativen, die ich in der kurzen Zeit, die ich in die weite Welt hinaus bin, gesammelt habe, machen vieles wieder wett und sind unbezahlbar.

Deswegen möchte ich den vielen Menschen, die sich für die Partnerschaften des Bistums Limburg, für die Freiwilligendienste hier und dort einsetzten, ganz herzlich danken. Meiner Gastfamilie in Bani, meinen „Kollegen“ (OK, eher Chefs 🙂 ) Aries und Pinky und den Priestern und Schwestern in Bani und Alaminos gilt noch einmal ein ganz besonderer Dank für die Unterstützung, die Betreuung und die vielen offenen Ohren. Als letztes bekommt Magdalena natürlich auch ein riesiges Dankeschön, für viele klärende Gespräche, lustige Busfahrten und die tollen Aktionen und Tage, die wir miteinander hatten.

Ich grüße noch einmal all die bekannten und unbekannten Leser, die treu unsere „Abenteuer“ auf den Philippinen verfolgen und möchte mich dafür bedanken, dass es so einen großen Unterstützerkreis für diese Partnerschaft und diesen Dienst auf den Philippinen gibt,

Euer Claas