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Baguio, Sagada, Banaue

Die Tage nach Weihnachten habe ich zusammen mit meinen Verwandten verbracht. Ich habe ihnen ein bisschen die Stadt Alaminos gezeigt, die Cathedral besichtig und die Menschen vor Ort, die ich immer noch als meine kleine Familie empfinde, vorgestellt. Außerdem haben wir das Meeresrauschen und die Sonne auf den „Hundret Islands“ genossen. Ein unerwartetes Abendteuer war die Caving-tour in Mabini. Wir haben eine wunderbare Tropfsteinhöhle besichtigt. Doch das nicht auf langweiligem Wege  trockenen Fußes. Nein, wir durften uns durch enge Spalten zwängen, gebückt in knietiefem Wasser  laufen oder auch mal bis zum Hals durch das Wasser warten, alles umgeben von Tropfsteinen in unterschiedlichsten Gebilden.
Silvester habe ich gemeinsam mit meinen Verwandten in Baguio verbracht. Baguio wird auch die Sommerhauptstadt der Philippinen genannt, denn das Klima ist deutlich kälter. Daher ist es dort im Sommer sehr viel angenehmer, als die Hitze in Manila. Für uns war es also ein schönes Erlebnis, Silvester draußen in Fleecejacke feiern zu dürfen.
Danach ging unsere Reise durch den Norden los. Wir wurden von 4 jungen (Reise)Führern (Boj, Sam, Jemai, Deniz) (be-)geleitet, die uns wunderschöne Naturflecken der Philippinen gezeigt haben und die für uns wir gute Freunde geworden sind.
Wir begannen mit einer zwei Tagestour auf den Mt. Pulag, der zweithöchste Berg der Philippinen und der höchste in Luzon. Nahe dem Gipfel übernachteten wir in Zelten und nach mehr als einem halben Jahr in sommerlichen Gefilden durfte ich endlich wieder richtige Kälte spüren. Nach einer kurzen Nacht, in der wir auf Grund der Kälte (ca  5°C) nur wenig Schlaf gefunden haben, ging es noch im Dunkel um drei Uhr morgens auf zum Gipfel des Berges. Dort sind wir für alle Strapazen mit einem wirklich unbeschreiblich schönen Sonnenaufgang belohnt worden und einem Meer aus Wolken auf das wir blicken konnten. Es war traumhaft dort auf dem Berg zu sitzen und dem durch den Aufgang der Sonne verursachten Farbenspiel zu zuschauen. Wie der Himmel sich langsam rot – Orange – Gelb färbt und der Himmel die unterschiedlichsten Blautöne annimmt…. Ein tolles Erlebnis!
Zurück in Baguio haben wir uns am nächsten Tag auf nach Sagada gemacht, um erneut eine Höhle zu besichtigen und die berühmten „Hängenden Särge“. Am dritten Tag in Sagada führte unser Weg durch Reisterrassen zu einem wunderschönen Wasserfall. An dessen Fuße haben wir uns ein Bad im kalten Wasser gegönnt und den Flußlauf aufwärts erkundet. Ein wunderbarer unberührter Fleck Natur!
Am nächsten Tag haben wir uns nach Banaue aufgemacht, um die berühmten Reisterrassen zu besichtigen. Leider sind diese zu der jetzigen Jahreszeit nur halb so schön anzusehen, da gerade erst die Erntezeit vorbei ist und somit noch keine neuen Pflanzen wachsen. Nichtsdestotrotz war es eine tolle Erfahrung, durch die Reisterrassen zu wandern und immer wieder von neuem zu bestaunen, was Menschen von Hand geschaffen haben. Am Ende konnten wir in Hot Springs entspannen und uns das leckere Essen unserer vier Tourguids schmecken lassen.
Die Natur hier auf den Philippinen hält immer wieder Überraschungen bereit, von denen ich bisher nur geträumt habe, sie zu erleben. Es war eine wunderschöne Reise durch den Norden mit vielen atemberaubenden Momenten in der Natur. Ich lasse die Bilder nun einfach für sich sprechen.

Liebe Grüße,
Magdalena