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Verkehrsabenteuer

Magandang araw, bei euch zur selben Zeit wohl eher Magandang umaga,

heute Morgen sind wir früh aufgestanden und haben die Sonntagsmesse um 7 Uhr, die von Bischof Marlo zelebriert wurde, besucht. Ohne gefrühstückt zu haben. Die Cathedrale, müsst ihr euch vorstellen, ist sehr groß und bietet eine große Menge an Sitzmöglichkeiten. Doch diese reicht trotzdem nicht für die Masse an Besuchern, weshalb auch die Gänge voll mit Menschen sind. Das war eine unglaubliche Erfahrung es selbst zu erleben, auch wenn wir schon oft davon gehört haben. Doch diesen Sonntag war es auch voller als sonst, wie uns Bischof Marlo nachher erklärte. Denn an jedem ersten Sonntag im Monat, können sich alle Menschen, die in dem folgenden Monat Geburtstag haben, von dem Priester segnen lassen. Zu erst dachten wir nämlich, dass die, die nach vorne geströmt sind, um sich segnen zu lassen, zur früh zur Kommunion gehen würden.

Nach der Kirche sind wir mit Sr. Carol im Bus nach Mabini, der Partnergemeinde von Hofheim, aufgebrochen. Auf dem Weg dort hin, konnten wir endlich die Landschaft auch mal im Hellen bewundern. Wir haben viele interessante Dinge gesehen, wie Leitplanken, die als Wäscheleinen genutzt wurden, oder die ersten Reisfelder.

In Mabini angekommen, trafen wir Father Bok, der Pfarrer der Gemeinde und die Mitglieder des parish councils, etwa wie bei uns der Pfarrgemeinderat. Wir wurden wie überall hier, unglaublich herzliche willkommen geheißen und sie hatten viel Spaß bei unserer Vorstellungsrunde. Es ist sehr komisch, wenn selbst die ältesten Menschen in der Runde aus Höflichkeit uns ihre Stühle anbieten und durch nichts davon abzubringen sind.
Außerdem haben wir 5 Jugendliche kennengelernt, die am Scolarship-program teilnehmen. Das Program besteht darin, dass Jugendlichen die Möglichkeit eines College-Besuchs erhalten, die es sich sonst nicht leisten könnten. Es war sehr angenehm sich mit Gleichaltrigen auszutauschen und wir haben mal wieder die Erfahrung gemacht, dass es gut ist, dass wir nicht schätzen müssen, wie alt die Menschen hier zu Lande sind. Denn sieh sehen grundsätzlich viel jünger aus, als sie sind.

Unsere Rückfahrt nach Alaminos wurde unerwartet interessant, da wir zum aller ersten Mal mit einem Jeepney gefahren sind. Ein Jeepney ist neben dem Tricycle das Hauptverkehrsmittel in Alaminos und Umgebung. Von außen sind die Jeepneys kunterbunt anzusehen, keins gleicht dem anderen. Der Innenraum fasst immer genau so viele Menschen, wie mitfahren wollen. Bei uns in Deutschland wären die (nicht vorhandenden Türen) schon längst geschlossen worden, doch hier passt jeder rein, der es will. Man sitzt sich auf 2 langen Bänken gegenüber, sodass lustige Blickkontakt unausweichlich sind.
Direkt im Anschluss, haben wir unser nächstes Verkehrsabenteuer mit dem Tricycle erlebt. Ein Tricycle besteht aus einem Motorrad und einem Beiwagen, in den max. 2 Menschen Platz haben. Da wir zu dritt waren und Claas eindeutig der Größte war, durfte er hinten auf dem Motorrad mitfahren.
Wir haben also endlich unsere ersten „Philippinischen-Fahrten“ hinter uns und können es nicht erwarten, es zu wiederholen.

 

Kita tayo mamaya (Bis später)

Claas & Magdalena

PS: Wir werden den Ordner „Erste Tage von Magdalena & Claas“, den ihr unter Bildergallerie –> Orientierung findet, jedes mal mit neuen Bildern bestücken. Reinschauen lohnt sich 😉

3 Kommentare

  1. Miriam Streifel Miriam Streifel 1. September 2013

    Hallo Class, hallo Magdalena
    viel Erfolg wünsch ich euch.

    Miriam

  2. Hinrich Völcker Hinrich Völcker 1. September 2013

    Hallo ihr beiden,

    mit grossem Interesse verfolge ich Euren Start und die vielen neuen Eindrücke, erst jetzt habe ich ein Gerät zum antworten. Es macht mir den Anschein, dass ihr von den Erlebnissen schon mehr aufgesogen habt, als dass dies ein Urlauber in einem ganzen Aufenthalt schafft. Das persönliche eintauchen ist unersetzlich.

    Liebe Grüsse, Dad

    PS: Alle Einträge werden zuverlässig Mom vorgelesen

  3. karel Waterschoot karel Waterschoot 3. September 2013

    Ola Klaas,
    melde dich ob du via van Schaussel mijn 50 Euro erhalten hast

    Grüße an fr. Jeremy O´fob

    Carlos