Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Willkommen auf den Philippinen – It’s more fun on the Philippines

Hallo ihr Lieben,
den ersten Teil unserer Reise, habt ihr nun schon von Claas geschildert bekommen. Nun werde ich versuche die ersten Eindrücke, die mit der Ankunft in Manila auf uns eingeströmt sind, festzuhalten.

Wir wurden sehr herzlich von Sister Carol, Sherman und Msgr. Rey am Flughafen erwartet. Der große Hitzeschock blieb uns vor erst erspart, da ein erfrischender Wind vom Manila Bay zu uns herüber wehte. Dann ging die Fahrt nach Alaminos auch schon los.
Mein erster Eindruck von Manila ist der, dass es doch gar nicht so anders aussieht als eine Großstadt bei uns in Deutschland. Hochhäuser, gut erhaltene 4,3,2 spurige Straßen, Ampeln… Die Ampeln sind allerdings mit einer Anzeige ausgestattet, die den Fahrern/innen aufzeigt, wie lange eine rot, bzw. grün Phase andauert. Doch natürlich entdeckten wir auch sogleich auf der Straße die für die Philippinen üblichen Verkehrsmittel, die Jepneys und die Tricycles (Bilder folgen).

So bewegten wir uns langsam durch Manila und hatten viel Zeit, die ersten Eindrücke auf uns wirken zu lassen. Natürlich ist unser Körper immer noch sehr auf den Deutschen Rhythmus eingestellt. Als es dann also in binnen kurzer Zeit, um 18 Uhr Philippino-time, ganz dunkel war, wurden wir auch direkt müde und waren schon in den Schaf gesunken, als Sr. Carol uns eigentlich das Regierungsgebäude zeigen wollte. Wir erwachten, um eine kleine Zwischenmahlzeit in einer philippinischen Fastfood-Kette zu uns zu nehmen. Die Musik, die wir dabei hörten, war ein englisches Lied, das auch im deutschen Radio hoch und runter läuft. Draußen wurden wir von „Can you feel the love tonight“ und später im Auto von den größten ABBA-Hits begrüßt. Wir fühlten uns also erstmal sehr heimisch. Viele erste Eindrücke haben wir auf der 5-stündigen Fahrt nach Alaminos aufgesogen. Manche erinnern mich sehr an Deutschland, andere erinnern Claas an die USA, speziell an Hawaii und viele Dinge werden wir wohl in einem Jahr als typisch philippinisch betiteln. Hier nur ein paar davon: gut ausgebauten Straßen, die nur durch kürzere, Schlaglöcher übersäte Stellen unterbrochen wurden; die Straßenschilder in einer scharfen Kurve, die genau wie bei uns in Deutschland aussehen; Geschwindigkeitsanzeigen kleine Läden am Straßenrand, die bis in die Nacht geöffnet hatten; viele Jugendliche und Kinder, die sich bei später Stunde noch auf der Straße getroffen haben; eine Menge Hunde, die am Straßenrand mit wachen Blicken unseren Weg verfolgten; dauerhaftes Gehupe beim Wechseln der Spur und jeder sonstigen Kleinigkeit….

Wir bewohnen nun je ein kleines Zimmer mit einem kleinen Bad in dem Gebäude der Radiostation. Die erste Nach war sehr heiß, da wir die Air Condition entweder noch nicht gefunden hatten oder sie uns zu laut erschien. Claas besuchte heute Morgen schon den Gottesdienst und stärkte sich beim Frühstück. Ich hab mir etwas Zeit gelassen und bin dann zur Zwischenmahlzeit, die zu Ehren Anettes und Claas Geburtstag stattfand, dazu gestoßen. Anette arbeite in der Office der Gemeinde und bei allen möglichen Fragen können wir uns an sie wenden. Wir wurden von vielen offenen Armen, sei es von den Mitarbeitern der Office oder verschiedenen Priestern, empfangen und so fühlen wir uns sehr willkommen. Die Priester begrüßten uns mit dem offiziellen Motto der Touristenzentrale der Philippinen: „It’s more fun on the Philippines!“ Das klingt doch schon mal viel versprechend:) Doch die vielen neuen Eindrück müssen auch erst mal verarbeitet werden.

Anschließend haben wir eine kleine Tour durch Alaminos gemacht und die ersten Besorgungen erledigt. Im Anschluss gab es Mittagessen (Fisch, Reis, Schwein und Nachtisch, der aus Bananen und einer Frucht bestand, die mich an Litschi erinnert). Zum Essen gibt es zu einem anderen Zeitpunkt nähere Infos, wenn ich mir endlich die Namen der Gerichte merken kann;)
Gerade haben wir eine Führung von Father Mel durch die angrenzende Schule genossen. Diese wird von Schülerinnen und Schülern besucht, die unterschiedlichen Alters sind. Es fand gerade ein Fest zu Ehren der Filipino Sprache, Tagálog, statt. Dazu waren alle Schülerinnen und Schüler der Highschool im Innenhof versammelt und nahmen an einem Program teil, das aus einem Test über die Sprache und mehreren heimischen Tänzen in wunderschönem Filipino-Outfit bestand.

Das waren nun die ersten Stunden, die wir nun hier auf den Philippinen verbracht haben. Bitte macht euch klar, dass unsere Wahrnehmungen alle subjektiv sind und daher nicht als allgemein richtig oder typische philippinisch anzusehen sind.

Viele liebe Grüße nach Deutschland
Claas und Lena

P.S.: BILDER!!!

4 Kommentare

  1. Christine Mai Christine Mai 30. August 2013

    Liebe Magdalena,
    danke für Deinen tollen Bericht.(Ich kam mir fast vor wie ein Insider;-))
    Lass es Dir weiterhin gut gehen und genieße den neuen Tag in 6 oder 8 Stunden. Schöne Grüße, an alle die mit Dir auf dem Weg sind.
    Liebe Grüße Mama

  2. Maren Maren 30. August 2013

    Hallo Magdalena,

    schön von euch zu hören und beruhigend, dass ihr gut angekommen seit.
    Habe mit Spannung eure ersten Berichte gelesen und freue mich schon auf die nächsten.
    Eine gute Zeit,
    Viele Grüße Maren

  3. Carmen Carmen 31. August 2013

    Hallo Magdalena,
    auch wir werden Euch regelmäßig ‚besuchen‘ – die Kinder fragen oft, wo Du jetzt nochmal genau bist… Unvorstellbar weit weg!
    Alles Liebe von
    Finn, Magdalena, Carmen und Olaf

  4. Lamberts Lamberts 2. September 2013

    Liebe Lena,

    schön zu lesen, dass es dir gut geht und wie du die ersten Tage in der Fremde verbringst! Du wirst vielleicht am Anfang noch denken, dass 12 Monate eine so lange Zeit sind, aber die Eindrücke, Erfahrungen und Menschen lassen dich die Zeit vergessen und du wirst bald merken, wie schnell sie vergeht!!

    Ich bin gespannt auf weitere Berichte von dir!
    Alles Liebe, Eva.