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Wie Viel Sklaven Arbeiten Für Dich?

Tina und Ich mit unseren Verrückten Kostümen für den Tanz.
Tina und Ich mit unseren Verrückten Kostümen für den Tanz.

Guten Abend liebe Leser,

Auf diesen Link bin ich auch letztens gestoßen. http://slaveryfootprint.org/#whats_on_your_plate Es geht um den heutigen Menschenhandel, Ausbeutung und Versklavung und, dass wir mit unserem Konsumverhalten, dies unterstützen oder eben da gegen ankämpfen können. Auf der Seite könnt ihr euch ausrechnen lassen wie viele Sklaven über den ganzen Globus verteilt für euch arbeiten. Bei mir sind es 33 Sklaven. Mich hat diese Zahl sehr geschockt, denn das war mir nicht so bewusst gewesen. Also drauf klicken lohnt sich!!! Er ist zwar auf Englisch, aber dennoch gut aufgemacht.

Heute war mein letzter Tag im Girls Home in PREDA, da ich morgen früh nun endlich für drei Tage nach Davao mit dem Fair-Trade-Team fliege. Danach ist mein Praktikum in PREDA schon vorbei. =( Eigentlich war diese Fahrt für letzten Montag geplant gewesen, doch als wir am Montag am Flughafen standen, hieß es, der Flug ist gestrichen wegen einem Unfall auf der Landebahn in Davao. So ist es eben.

Letzte Woche waren wir, Sina und ich, und die beiden Freiwilligen Franzi und Tina von PREDA, auf dem dreitägigen Girls Camp. (Ich kam einen Tag später nach, da ich ein wenig Zeit brauchte um meine Uni-Bewerbungen fertig zustellen.) Die Mädchen waren in Gruppen aufgeteilt und mussten eine schöne Gruppenfahnen basteln, einen Gruppen-Cheer ausdenken, Aufgaben erledigen und wie immer so viele Punkte, wie möglich erzielen. Am letzten Abend gab es eine Talentshow und ein großes und ein kleines Mädchen aus je einer Gruppe durften den Catwalk gehen und ihr Talent zeigen, wie z.B. Tanzen oder Singen. Von uns vier Freiwilligen hat uns Tina auf der Bühne vertreten. Aus den Gardinen aus unserem Zimmer „schneiderten“ wir ein wunderschönes Kleid für sie mit Schleier. Die Mädels waren super überrascht und begeistert, besonderst als Tina und ich zum Abschluss „Den Verrückten Gentleman“ getanzt haben. Miss Summercamp wurde eine der vier neu aufgenommenen Mädchen.

Am Mittwoch habe ich eine weitere Backaktivität mit den Mädchen gemacht, die nicht zur Schule gehen können. Denn die Sommerferien sind jetzt an einigen Schulen wieder vorbei, aber insbesondere die Neuen brauchen erst noch Zeit zur Orientierung und Therapie bei PREDA. Deshalb haben wir zum Zeitvertreib Inipit gebacken, das dann auch gleich als Nachmittags-Meryenda verputz wurde. Inipit ist Kuchen mit einer Kartoffel-Creme-Füllung, wobei es ein paar Missverstände bei der Zubereitung der Füllung gab, aber auch kein Wunder bei 5 Mädels in der Küche. Ich habe das Rezept bei den Rezepten verlinkt. Für alle, die es nachbacken wollen. Hat im Endeffekt echt gut geschmeckt und beim Staff kam es auch gut an.

In meiner Special Children Class fängt der Unterricht nächste Woche wieder an und ich freu mich meine ganzen SPED-Kinder und Madam Pinky wiederzusehen. Die Abwechslung bei PREDA tat mir zwar echt gut und ich habe vieles erlebt, aber jetzt kann ich wieder ganz motiviert mit meiner Arbeit in Bani starten. Es sind ja nur noch 2 Monate bis es wieder ganz nach Hause, nach Deutschland geht und bis dahin möchte ich noch einiges tun…

Liebe Grüße

Franziska

P.S. Am 03. Juni kam eine Reportage bei Galileo über das Programm von dem Boys Home in PREDA. Alle die es nicht zufälligerweise gesehen haben, können es sich hier im Internet anschauen.