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Urlaub?

Hallo liebe Leute!

Zunächst einmal: Danke für alle lieben Kommentare und Geburtstagsgrüße, die über mich ausgeschüttet wurden, darüber habe ich mich sehr gefreut!

Hinter mir liegen zwei ziemliche schöne und ziemlich anstrengende Wochen, in denen ich versucht habe, meiner Familie das Land und die Menschen näher zu bringen in und mit denen ich momentan lebe. Ich habe mich in vielerlei Hinsicht in meine Anfangszeit hier zurückversetzt gefühlt bei Fragen wie: „Wann kommt denn der Bus?“ und „Warum gibt es kein Klopapier?“. An vieles habe ich mich längst gewöhnt und es kommt mir ganz natürlich vor während die frisch aus Deutschland angereisten Freunde und Verwandte darin etwas Besonderes und je nach dem erfreuliches oder anstrengendes sehen.

Die Interessen von 5 verschiedenen Menschen unter einen Hut zu bringen und gleichzeitig ein Urlaubsfeeling zu ermöglichen und alles zu zeigen, was mich beschäftigt, seien es meine Projekte, der überall präsente Müll oder meine Lieblingsmeryendas, ist nicht einfach.
Es gab Magenprobleme, Fieber Erkältungen und andere Wehwehchen auf allen Seiten und zu allem Überfluss ist meine Mutter bei unserem zweiten Ausflug auf die 100 Islands beim Versuch ins Boot zu steigen ins Wasser gefallen aber insgesamt haben wir alle den gemeinsamen „Urlaub“ ohne größeren Schaden überstanden.

Neben den 100 Islands, haben wir noch einen anderen Strand besucht (das heißt, alle außer mir, denn ich lag flach) und waren sowohl beim Kinderheim in Sual als auch bei dem in Dagupan, wo ich nach Ostern zu arbeiten beginnen werde, im Social Action Center, bei der Reforestation in Mangatarem und beim Abschieds-Feeding in Infanta wo sich meine Mutter und Schwester gleich beim Kinderschminken nützlich gemacht haben. In Sual gab es übrigens noch eine schöne Überraschung: Die vor knapp eineinhalb Wochen gepflanzten Mungobohnen sind aufgegangen und schon etwa 5 cm hoch, was mir von dem fürs Bewässern zuständigen Mädchen sofort stolz gezeigt wurde.

An meinem Geburtstag, an dem wir zu den neu gestalteten Tara-Falls gefahren sind, waren nicht nur Ich und meine Leute, sondern auch „meine“ Franzi und die „andere“ Franzi (eine Mitfreiwillige von uns, die in Olongapo bei PREDA arbeitet) da. Schaut euch doch die Bilder an, die ich in der neuen Galerie „Besuch von Sinas Familie“ hochgeladen habe. Sie zeigen den Urlaub und das Bistum Alaminos durch die Linse meines Vaters, dem ich für zwei Wochen den Fotografenjob überlassen habe. Zusätzlich zu diesen visuellen Impressionen habe ich meine Besucher gebeten, für diesen Blog einen Bericht zu schreiben, in dem sie ihre Eindrücke und Meinungen wiedergeben.

Übermorgen werde ich für zwei Wochen am Stück nach Sual verschwinden um an einem Workcamp von CFF teilzunehmen. Für diese Zeit werde ich nichts hochstellen können weil es oben auf dem Berg kein Internet gibt. Ich hoffe, den Bericht meiner Familie noch vor diesem „Kommunikationsloch“ hochladen zu können, mache mir aber nicht allzu große Hoffnungen :-).

Bis Ostern also, macht es gut!
Sina

2 Kommentare

  1. Klaus Manger Klaus Manger 13. März 2013

    Hallo Sina,
    nach Rückkehr aus umzugsgeschäften in Erfurt kam Post von den Philippinen mit einem Schmetterling – Dank für die schöne Überraschung.
    Bilder mit Deinen Eltern zeigen in beeindruckenden Bildern eine tolle Familie, breite neue Erfahrungswelten für die Beteiligten – und dann wachsen ja auch noch die Bohnen. Spitze.
    Übrigens gestern kehrte der Winter zurück. 100 km Stau allein auf Hessens Straßen, auf der Limes-Autobahn über 100 ineinander verkeilte Autos (zum Glück „nur“ sechs schwerer Verletzte.
    In der Zeit, in der wir hier wohnen habe ich noch nie fünfmal am Tag Schnee geschoben…
    Sonst alles bestens, Grüße Klaus

  2. Ulla Rausch Ulla Rausch 23. März 2013

    Hallo Sina, deine Eltern sind jetzt ja wieder wohlbehalten zurück und ich um ein Geschenk von dir reicher. Vielen lieben Dank dafür und weiter so viel Kraft für dich und deine Arbeit. Ganz liebe Grüße Ulla