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Zwischenseminar!

So Freunde,

heute war der letzte Tag des Zwischenseminars hier in Davao. Am Mittwoch sind Franzi, Ich, Lars und Marc von Manila nach Davao geflogen. Für die erste Nacht war unsere Zwischenseminar-Gruppe im „Ponces Suites“ untergebracht, eine Art Design-Hotel oder „gallery hotel“, wie es sich selbst nennt. Fast jede Wand- und Deckenfläche ist mit Kunstgegenständen und Bildern in ganz unterschiedlichen Stylen bedeckt – echt kreativ und schön!

Vormittags am Donnerstag haben wir die deutsche NGO „Ziviler Friedensdienst“, die sich mit der Schlichtung des Konfliktes in Mindanao befasst.
Dann ging es per Boot weiter auf die vor Davao gelegen Insel Talikut – eine klassisches Südseeparadies mit Palmen und sogar ein bisschen türkisen Wasser. Unsere Gruppe bestand aus 17 Freiwilligen von allen drei Hauptinseln der Philippinen und drei Teamern. Für uns alle war auf Talikut ein absolut geniales Resort gebucht (ein dreifaches Hurra auf den braven deutschen Steuerzahler!!!). Natürlich sind wir gleich als erstes ins Wasser gegangen wo es ein richtig geiles Wassertrampolin gab. Bis Sonntagnachmittag sind wir auf der Insel geblieben und hatten jede menge Spaß – aber natürlich nicht nur das. Viele Freiwilligen kommen mit einem Motivationsloch oder einer Krise ins Zwischenseminar und so waren die Arbeitsphasen intensiv und wichtig. Themen waren Reflexion, Austausch, interkulturelle Kommunikation, Umgang mit Krisen und vieles andere. Talikut zu verlassen, hat sich komisch angefühlt.

Wie auch immer, am Sonntagabend gab es Karaoke – eine Tradition des Zwischenseminars. Ich habe selten so viel Spaß gehabt wie mit 19 anderen deutschen, philippinischem Bier und einer Karaokemaschine. Natürlich sind wir später noch in einen Club umgezogen um den letzten Abend nicht ungenützt verstreichen zu lassen. Aber über alles andere breite ich den Mantel des Schweigens.

Franzi und Ich haben spontan beschlossen mit Julia (einer andren Freiwilligen) noch eine Nacht in Davao zu bleiben. Die Stadt ist von der Landfläche her betrachtet riesig und viel grüner als alle anderen philippinischen Städte, die ich bisher gesehen habe. Die Vielfalt an Verkehrsmitteln ist enorm und schließt eine interessante Mischform aus Jeepney und Tricycle ein. Die Taxifahrer sind extrem ehrlich. Die lokale Frucht Durian, die wir heute Morgen zusammen gegessen haben, riecht extrem eklig (weswegen sie auch aus allen Hotelzimmern verbannt ist:-)) und schmeckt auch nicht jedem. Sie ist süß, hat aber eine merkwürdig schleimige Konsistenz. Die Gesichtsausrücke auf den Vor-dem-Essen und Nach-dem-Essen-Fotos sprechen für sich…! Ich persönlich fand es nicht so dramatisch aber mein neues Lieblingsessen wird es sicher auch nicht.

Zuletzt waren wir noch Pasalubong (= Mitbringsel) Shopping in einem lokalen Markt – ich konnte ein Paar richtig geniale Kleidungsstücke auftreiben! Morgen geht es weiter in Richtung Cagayan de Oro und später Camiguin-Island im Norden von Mindanao. Wundert euch nicht, eine Weile nichts mehr zu hören. Zusätzlich zu dem Internet-Problem ist meine Tastatur kaputt und meine Geduld, jeden Buchstaben einzeln anzuklicken ist gering. Ich versuche mal es reparieren zu lassen wenn ich zurück in Alaminos bin.

Das Zwischenseminar war ein wichtiger Abschnitt für mich. Es hat mich für meine Arbeit und mein weiteres Leben hier inspiriert und motiviert und ich hoffe, ganz viel von dem Erfahrungen umsetzen zu können.

Euch allen liebe Grüße! Eure Sina

2 Kommentare

  1. Karin Vassilakis Karin Vassilakis 28. Januar 2013

    Ganz viel Spaß Dir weiterhin! LG Karin

  2. Klaus Manger Klaus Manger 4. Februar 2013

    Hallo Sina,
    dann mal weiter so, die Mischung machts. Erfahrung wächst offensichtlich tagtäglich…
    Bis dann
    Klaus und alle