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Nach Manila, nach Davao…

Gerade sitze ich mit Franzi im Bus nach Manila, leider heben wir nur einen AirCon abbekommen und heute scheint die Klimaanlage noch kälter als sonst zu sein. Franzi hat Wollsocken und eine Decke ausgepackt und ich heb versucht die Öffnungen der Air Con mit Taschentüchern zu verstopfen aber der Erfolg ist nur mäßig. In etwa 1 ½ Stunden werden wir bei den Jungs ankommen, wo ich den Artikel dann hochladen kann. In Manila werden wir nochmal drei Tage verbringen bevor es aufs Zwischenseminar in Davao geht. Und nachdem wir erstmal dorthin aufgebrochen sin, ist unklar, wie die Internetverbindung aussehen bzw. ob es überhaupt eine geben wird.  Vielleicht erwartet euch also eine kleine Artikelpause.

Am Freitag war ich wieder mal in Sual bei CFF, diesmal hatte ich Florian, den neues Praktikanten von Corinne im Schlepptau, der dort für die nächste Zeit arbeiten soll. Natürlich sind die kleineren Kinder total durchgedreht einen „neuen“ Weißen, noch dazu einen Mann zu sehen. Ich bin schon jetzt sehr gespannt, in knapp drei Wochen herauszufinden, wie er sich dort geschlagen hat.

Übrigens habe ich am Mittwoch die Köchin und zwei der Kinder ins Sual Health Center begleitet. Einer der Jungen, Jerome, hat extrem viele aufgekratzte Mückenstiche an Armen und Beinen. Als die Sozialarbeiterin des Zentrums nach einem kurzen Gespräch mit mir, verstanden hatte, dass CFF nicht über Moskitonetzte oder sonstigen Moskitoschutz verfügt, kündigte sie an, dem Heim über ein staatliches Programm 8 Moskitonetzte zur Verfügung zu stellen – kostenlos. Gestern konnten diese in Sual abgeholt werden. Ich hoffe sehr, dass sich damit an der gesundheitlichen Situation einiger der Kinder bald etwas ändert.

Das Kompostprojekt läuft trotz aller Widrigkeiten ganz gut und ich hoffe, nach unserem Urlaub ein neues Projekt mit den Kindern starten zu können, das den Kompostgedanken weiterentwickelt. Und zwar würde ich gerne mithilfe des produzierten Düngers Mungobohnen und Sojabohnen anpflanzen, die unkompliziert in ihren Bedürfnissen sind und schnell wachsen. Bevor ich CFF dann um Ostern herum verlasse, sollte es möglich sein mit den Sojabohnen ein Sojamilchähnliches Produkt oder sogar die landestypische Sojapudding-Spezialität „Taho“ herzustellen. Aber noch sind das nur Pläne, wie viel ich tatsächlich umsetzten kann bleibt noch abzuwarten.

So, inzwischen sind wir in Manila in der Wohnung der beiden deutschen Freiwilligen – die allerdings gerade irgendwo anders sind. Zum Glück haben die Vermieter uns hereingelassen.

Euch allen Liebe Grüße aus der philippinischen Hauptstadt und bis bald! Sina

2 Kommentare

  1. Karin Vassilakis Karin Vassilakis 20. Januar 2013

    Bei uns schneit es gerade, da finde ich Vorstellung über einen Bus mit Klimaanlage merkwürdig und witzig zugleich.
    Pass auf Dich auf und viel Spaß, LG K-rin

    • Sina Manger Sina Manger Autor des Beitrages | 21. Januar 2013

      Ich fühle mich jedenfalls immer in den tiefsten Winter versetzt, wenn ich im airCon Bus fahre…:-)