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Santiago Island

Hallo Freunde,

mir geht es im Moment nicht so gut. Ich habe mir eine Erkältung eingefangen. So etwas passiert, wenn man schwitzt und dann in Räume kommt, die auf das Klima eines Kühlschrankes heruntertemperiert sind oder im Bus am offenen Fenster sitzt. Gestern habe ich mir dann auch noch meinen ersten größeren Sonnenbrand geholt, diese eigenwillige Kombination ist auch nur hier möglich :-). Ich versuche mich also so schnell wie möglich auszukurieren denn morgen ziehen wir ja in unsere Gastfamilien um. Inzwischen wissen wir sogar wohin…(Trommelwirbel)…FRANZI nach BANI und ICH innerhalb von ALAMINOS!

Gestern haben wir zusammen mit Sr. Carol Santiago Island besucht, diejenige der beiden größeren, zur Diözese Alaminos gehörenden Inseln, die nicht durch eine Brücke mit dem „Festland“ verbunden ist. Wir hatten also zum ersten Mal die Gelegenheit mit einem Boot zu fahren, was echt Spaß gemacht hat. Etwa 30 Meter vor der Landestelle auf Santiago ist uns dann der Treibstoff ausgegangen, sodass wir die tolle Aussicht auf die Insel noch etwas länger genießen konnten aber schnell war eine alte Colaflasche mit Benzin herangeschafft und wir konnten doch noch anlegen. Father Raul, der Parish-Priest von Santiago hat und mit dem Auto angeholt und wir haben erstmal die örtliche Hightschool besucht und entspannt ein bisschen mit dem Schulleiter geplaudert. Was das Hauptgewerbe von Santiago ist, konnten wir während der ganzen Fahrt leicht mit der Nase feststellen, denn links und rechts der Straße waren die Fische auf Netzen zum Trocknen ausgelegt. Anschließend sind wir in einem (nicht-motorisierten) Floß zu einer der kleinen und zur Parish Santiago gehörenden Nachbarinseln – Dewey –  übergesetzt. Auf der Fahrt konnten wir die Netze der Fischer sehen und sogar einige auf Floßen oder im nicht mehr als Hüfthoch stehenden Wasser arbeiten sehen.

Nach dem Mittagessen konnten wir dann endlich „schwimmen“. Dazu sind wir nochmal mit einem Bott auf eine weitere Insel übergesetzt, ein merkwürdiges, beinahe rundes Gebilde aus weißem Sand, das etwa 200 Meter von der Küste entfernt aus dem Wasser ragte und angeblich natürlichen Ursprungs sein soll. Das Bild findet ihr hier. Das Wasser stand sehr flach, war total klar und sehr warm, deutlich wärmer als die Luft. Wir sind rumgeplantscht und haben Seesterne beobachtet, von denen alles voll war. Wir haben es nicht über uns gebracht, einen mitzunehmen auch wenn sie mit ihren kleinen Saugnäpfen echt niedlich waren aber Franzi hat einen schon toten gefunden und als Erinnerung mitgenommen.

Auf der Rückfahrt nach Bolinao (von wo aus wir nach Santiago übergesetzt waren) hat dann auf einmal heftiger Regen eingesetzt, der auch später nicht mehr aufgehört hat aber wir haben es trotzdem zurück nach Alaminos geschafft :-).

Liebe Grüße von eurer Sina, die schon bessere Tage gesehen hat.

Ein Kommentar

  1. Vassilakis Vassilakis 25. September 2012

    Gute Besserung Süße!