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Es kommt immer anders als man denkt!

Hallo,

Um euch auf den neusten Stand der Dinge zu bringen, schreibe ich euch diesen Artikel, denn es kam mal wieder alles anders als ich dachte.

Als ich am Donnerstag das Los zog nach Bani zu gehen, sollten wir wie angekündigt am Sonntag in unsere Gastfamilien kommen.

Mit einwenig Abschiedsschmerz von der Radiostation und den Leuten rund um die Kirche, packten wir beide unsere Sachen, um nach dem Mittagessen bereit zum Umzug zu sein.

Doch beim Mittagessen mit Sr. Carol erfuhren wir, dass ich gar nicht in eine Gastfamilie kommen sollte, sondern zunächst in das Schwestern Konvent nach Bani.

Mich traf zu erst ein Schlag. Dann musste ich stark meine Tränen zurück halten. Nun wurde ein wenig zu viel Flexibilität von mir verlangt.

Sina begleitete mich mit Sr. Carol zu meinem neuen Zuhause, wo ich nun in einem Haus mit drei St. Joseph Schwestern wohne. Tja.

In meine zukünftige Gastfamilie komme ich vermutlich erst Ende Oktober, da im Moment noch ein anderer Freiwilliger bei ihnen wohnt und daher noch kein Platz für mich ist. Aber vielleicht, sollte ich mir noch nicht so viele Gedanken machen, denn in einem Monat kann die Welt schon wieder ganz anders aussehen.

Jetzt sitze ich hier gerade, auf der Dachterrasse vom Konvent der Schwestern und die Wäsche weht im Wind, die ich eben aufgehängt habe. Später gehe ich in die Gemeindekirche gar nicht weit entfernt von hier. Dort werde ich mit Fr. Jonas und meinen zukünftigen Gasteltern und Sr. Stella von dem Konvent treffen, um meine neuen Aufgaben in der Gemeindearbeit zu besprechen.

Heute Morgen war auch schon gleich mein erster Arbeitstag im Altersheim bei den Little Sisters of the Poor. Doch davon erzähl ich ein anderes Mal.

So viel von mir erstmal.

Franziska

P.S. Die Versammlung hat ergeben, dass ich schon nächste Woche in eine andere Gastfamilie komme.