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fid-Seminar im neuen Jahrgang

Bei unserem Vorgänger geht es langsam ans Verabschieden, dafür stecken wir – Sina und Franzi – schon tief in den Vorbereitungen für unser Jahr, das wir am 8. August antreten werden. Vom 6. bis 15. diesen Monats hatten wir unser zehntägiges fid-Vorbereitungsseminar in Niddatal-Wickstadt, einem Ort, dessen Einwohnerschaft drei bis vier Leute bequem an den Finger abzählen könnten.
Zwar werden die Seminare nicht mehr über AGEH selbst organisiert, sondern fid beauftragt  volute, aber das Programm war zu 80% dasselbe, das Zacharias beschrieben hat (s. Archiv Juli 2009):

Mittwoch: Ankunft, Begrüßung, Vorstellungsrunde und erstes Kennenlernen
Donnerstag: Festlegen des Seminarprogramms
Freitag: “Lebensfluss“ – Wir zwei waren in derselben Gruppe und kennen uns jetzt sehr viel besser.
Samstag: Themen: „Abschied, Heimweh & Wiedereinreise“ zeitgleich zu den Workshops „Lochkamera“ (den Franzi mitgemacht hat) und „Theater der Revolution“ (den Sina mitgemacht hat).
Sonntag und Montag: Vortrag “Interkulturelle Kommunikation” (zwar nicht von Leonel Brug gehalten aber einige Male auf diesen Bezug nehmend). Am Montag außerdem ein Gottesdienst, den der ortsansässige Pfarrer netterweise anberaumt hat, als er von unserer Anwesenheit erfuhr.
Dienstag: Besuch von Sozialen Projekten in Frankfurt. Franzi war bei der Drogenhilfe, Sina bei der Obdachlosenhilfe und der AIDS-Hilfe. Außerdem wurden der Jugendring und die In Obhut Nahme angeboten.
Mittwoch: Vortrag “Begegnung mit Armut” (ursprünglich mit Bernd Kuhl, der aber kurzfristig absagen musste, sodass wir uns das Thema dann in der Gruppe erarbeitet haben), Thema: „Liebesbeziehungen“
Donnerstag: Mein Projekt und das eigene Dienstverständnis
Freitag: Schlussrunde und Abreise

Obwohl wir unseren Seminarplan echt ziemlich voll gemacht haben und die emotionale Anstrengung extrem war (das fid-Seminar wird in Insiderkreisen nicht umsonst das „Horrorcamp“ genannt) und obwohl es dauernd geregnet hat, waren die zehn Tage für uns einfach nur toll, intensiv und produktiv. Die Gruppe von 30 Leuten konnte wahnsinnig viel einbringen und unsere Teamer waren total offen.

Wir beide mussten leider schon am Donnerstagabend (oder eher am sehr frühen Freitagmorgen) abreisen um in Frankfurt unsere Abiturzeugnisse entgegen nehmen zu können. Es hat sich echt komisch angefühlt, das Seminar und die Leute zu verlassen
Gedanklich sind wir beide schon halb auf den Philippinen und wir freuen uns sehr darauf, bald auch körperlich dort anzukommen!

Sina & Franzi