Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Ein Vorgeschmack aufs Paradies

Am Abend zuvor noch den Geburtstag eines alten Bekannten ausgelassen gefeiert, stehe ich nun müde am Manila International Airport. Nach zwei Stunden ungeduldigen Wartens erspähe ich meine Freundin endlich unter den vielen anderen ankommenden Passagieren. Die Müdigkeit ist wie weggeblasen. Ich bin überglücklich, sie nach all der Zeit endlich wieder in die Arme schließen zu können. Schnell ist alles wie früher. Es scheint fast so, als seien wir nur für ein paar Tage voneinander getrennt gewesen.

palawan_03palawan_07palawan_13palawan_12

Wir quartieren uns zunächst im Süden Manilas ein und tauchen ein ins Großstadtleben. Gemeinsam spazieren wir durch das alte spanische Stadtviertel Intramuros, wo wir die Festungsruine Fort Santiago und die Manila Cathedral besichtigen. Durch den Rizal-Park geht es weiter zum neuen Meerwasseraquarium am Hafen.

palawan_14palawan_15palawan_16palawan_17

Tags drauf machen wir einen kurzen Abstecher in die berühmte Mall of Asia ehe wir gegen Nachmittag zu Freunden nach Tagaytay aufbrechen. Dort erklimmen wir am darauffolgenden Tag einen erloschenen, mittlerweile mit Wasser gefüllten Vulkankrater und erfreuen uns an der kühlen Bergluft.

palawan_22palawan_24palawan_30palawan_40

Die nun folgende Woche verbringen wir auf Palawan. Die lang gezogene Insel im Südwesten der Philippinen ist bekannt für ihre ausgesprochen große Artenvielfalt in Flora und Fauna. So besuchen wir einen Schmetterlingsgarten und bestaunen Affen und Monitorwarane im Dschungel. Beim Durchfahren des populären fünf Kilometer langen Underground Rivers bekommen wir obendrein Fledermäuse zu Gesicht. Auf einer abgelegenen Insel bleibt daraufhin erst einmal Zeit zum Entspannen. Zu zweit genießen wir die angenehme Wärme der Sonne und die weißen palmenbestückten Sandstrände. Es ist wie im Paradies!

palawan_43palawan_53palawan_54palawan_60

Zum Abschluss unserer Reise zeige ich meiner Freundin das Leben in der philippinischen Provinz. Wir zelten im Nationalpark Hundred Islands, fahren danach in meine Einsatzpfarrei Salasa und statten auch dem Waisenhaus, in dem ich arbeite, einen kurzen Besuch ab.

Viel zu schnell neigt sich der Urlaub seinem Ende. Nach zwei traumhaft schönen Wochen müssen wir uns am Flughafen schweren Herzens von einander verabschieden. Lang dauert es ja zum Glück nicht mehr, bis wir uns in Deutschland wiedersehen.

Ein Kommentar

  1. Sophie Sophie 15. April 2010

    Wow Zagga, wenn man die Bilder sieht, denkt man echt du seist auf einem anderen Planeten…