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Die Spiele haben begonnen …

In weniger als drei Wochen finden auf den Philippinen die großen Wahlen statt. Dabei werden vom Präsidenten bis zum Stadtrat im ganzen Land und auf allen Regierungsebenen neue Volksvertreter gewählt. Überall buhlen die Politiker um die heißbegehrten Wählerstimmen. Häuserwände sind zugepflastert mit Wahlplakaten. Wohin man auch sieht, überall blicken einem nett lächelnde, auf Banner und Papier gedruckte Kandidaten entgegen. In Manila begegnet man kilometerlangen Werbekampagnen begleitet von Jeepneys, Tricycles und unzähligen Anhängern. Hier in der Provinz beschränkt sich solch eine Aktion meist auf ein Fahrzeug über dessen eigens für diesen Zweck installierten Lautsprecher je nach Kandidat verschiedene Wahlwerbelieder erklingen. Passend dazu gehen Vertreter der Parteien von Haus zu Haus um ihre Kandidaten zu bewerben.
Dieser unkontrollierten und zumeist recht inhaltsarmen Werbeflut versucht der Diözesane Arbeitskreis für verantwortliches Wählen zurzeit mit Informationsveranstaltungen und Podiumsdiskussionen entgegenzuwirken.

Wie die Wahlen am 10. Mai dann wirklich ablaufen und vor allem auch ausgehen werden, bleibt abzuwarten. Nicht immer geht dabei alles mit rechten Dingen zu. Zum ersten Mal soll in diesem Jahr automatisiert gewählt werden. Man erhofft sich davon, etwaige Betrugsversuche besser eindämmen zu können. Ob das wohl funktionieren wird?

Nach einer Idee von Sonja Günster