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Pfarrei-Marathon

Am heutigen Tage stehen Visitationen aller drei Partnerpfarreien auf dem Programm. Zusammen mit der deutschen Reisegruppe möchte Weihbischof Dr. Thomas Löhr bei dieser Gelegenheit die Pfarreipartnerschaften innerhalb beider Bistümer näher kennenlernen. Nach einem ausführlichen Gespräch über die verschiedenen Aspekte der Pfarreiarbeit zwischen den Partnerschaftsbeauftragten aus Bani und der deutschen Delegation, einer Tanzvorführung der Grundschulkinder sowie einer Gesangeinlage des deutschen Projektchores gefolgt von einem großen „kleinen Snack“ geht es weiter nach Mabini.

Dort angekommen wartet bereits das Mittagessen auf uns. Noch gesättigt von der vormittäglichen Zwischenmahlzeit zeigt uns Father Alfred zunächst voller Stolz Mabinis eindrucksvolle, 400 Jahr alte Kirche. Es folgt ein Besuch in der angrenzenden katholischen Grundschule. Auch dort führen die Kinder einige Tänze vor. Father Alfred steigt kurzer Hand in die Choreografie ein und punktet damit in Sachen Spontanität und Aufgeschlossenheit bei den deutschen Besuchern. Die Kirchengemeinde in Hofheim strebt eine Partnerschaft mit der dortigen Pfarrei an. Erste Kontakte sind geknüpft, eine feste Partnerschaft steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Dementsprechend lernen sich die Repräsentanten beider Pfarreien heute zunächst einmal behutsam kennen. Desweiteren werden bereits erste allgemeine Informationen über Leben und Glauben beider Kirchengemeinden ausgetauscht.

In Salasa, meiner Einsatzpfarrei, erwartet uns ein warmes Willkommen. Die Partnerschaft zwischen Salasa und Schwanheim-Goldstein besteht nun schon seit fast acht Jahren. Insofern verwundert es nicht, dass sich auf beiden Seiten die ein oder anderen bekannten Gesichter wiederfinden. Alle Scholars sind anwesend und lockern die Atmosphäre gekonnt auf. Mit den Jugendlichen aus Salasa ist es einfach immer wieder lustig. Gelungen runden ihre tänzerischen und gesanglichen Darbietungen das Programm neben der eigentlichen Präsentation über die sozialen Projekte und Aktivitäten der Pfarrei ab. Für mich bietet sich neben dem offiziellen Ablauf außerdem die Gelegenheit Arman ein kurzes Hallo zu sagen ehe es nach einem gemeinsamen Abendessen schon wieder zurück in Richtung Alaminos geht. Nach der allabendlichen Reflexionsrunde und dem anschließendem Gebet lassen wir der Abend in gemütlicher Runde langsam ausklingen.