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Ein etwas anderes Silvester

Weihnachten ist kaum vorbei, da scheint es hier schon niemand mehr richtig bis Silvester abwarten zu können. Immer wieder ist aus den unterschiedlichsten Richtungen ein vereinzelter Knall zu vernehmen. Bis zum Jahreswechsel steigt das Geböller nun stetig an.
Auf Armans Einladung hin beginnen Sonja und ich schon um am frühen Silvesterabend mit dem Trinken. Der Rest der Familie wuselt derweil geschäftig durchs Haus. Wir spielen Karten. Partystimmung kommt da nicht gerade auf. Nach drei Stunden ist der Alkohol vernichtet und die Lust am Trinken vergangen. Ohne eine wirkliche Idee, wie wir die Zeit bis zum Beginn des Neuen Jahres noch sinnvoll verbringen sollten, hauen sich Sonja und ich kurzer Hand ganz wie in jungen Jahren noch mal aufs Ohr. Kurz vor zwölf klingelt mein Wecker. Überall wird bereits fleißig Feuerwerk abgebrannt. Kanonenschläge donnern. Ein Countdown ist nirgends zu hören. Neben all dem Lärm vermisse ich das Knallen der Sektkorken und all die ausgelassenen Neujahrswünsche. Nach Mitternacht wird ein gemeinsamer Snack eingenommen und bald darauf verschwinden nach einander alle in ihre Betten. Es ist gerade einmal ein Uhr morgens. Wir tun es ihnen gleich.
Erst im Verlauf des Neujahrstages klingt das irrsinnig laute Geböller langsam ab und der Stress für die Ohren lässt nach. In den Fernsehnachrichten wird unterdessen von vollen Notaufnahmen aufgrund unzähliger Verletzter durch fehlgerichtete Explosionen von Feuerwerkskörpern berichtet.

Die übrigen Tage bei Armans Familie verlaufen ruhig und ohne weitere Vorkommnisse.