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Nachhilfe an der Grundschule

Seit ein paar Tagen gebe ich nun an je drei Nachmittagen pro Woche Kindern aus der benachbarten Grundschule Nachhilfe in Mathe und Englisch. Nachdem die Schüler ihr tägliches Lernpensum in der Schule mehr oder weniger erfolgreich absolviert haben, hole ich sie um 16 Uhr vor ihrem Klassenraum ab und wir gehen gemeinsam in die Räumlichkeiten der Pfarrei. Je zehn Schülern aus der vierten bis sechsten Klasse versuche ich bei ihren Problemen in der Schule zu unterstützen und ihre Fähigkeiten zu verbessern. In meinen ersten Stunden sollten sich die Kinder mit ihren Träumen und Zukunftsplänen und der daraus resultierenden schulischen Motivation übereinandersetzen. Diese Woche schreibe ich mit allen einen kleinen Test um so näheres über den jeweiligen Leistungsstand des Einzelnen in Erfahrung zu bringen. In den kommenden Wochen werden dann inhaltliche Schwerpunkte gesetzt.

Bis jetzt geht der Unterricht noch etwas schleppend voran. Es klappt mehr schlecht als recht. Die Kinder verstehen mich kaum und sind wenig motiviert. Manch einer sitzt einfach nur an seinem Tisch und starrt Löcher in die Luft. Die meisten sind müde und wollen eigentlich viel lieber nach Hause. Verübeln kann ich es ihnen nach einem so langen Schultag nicht. Anders geht es aber nicht. Ich hoffe, dass die Kinder mit der Zeit vielleicht doch noch etwas Spaß an der Sache finden und engagierter mitarbeiten.