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Unterwasserwelt Manila

Ein grauer Tag. Auf den letzten Drücker mache ich meine Hausaufgaben für die Sprachschule. Kaum setze ich den Stift ab und packe mein Schulzeug zusammen, da fängt es auch schon an zu regnen. Binnen weniger Sekunden wird aus anfänglichem Nieseln starker Platzregen. Ausharren hilft nichts, es wird höchste Zeit aufzubrechen. Mit Regenjacke und Schirm bewaffnet treten wir hinaus auf die Straße. Alles steht unter Wasser. Die Kanalisation wird mit den einfallenden Wassermassen nicht fertig. Es dauert nicht lange, und unsere Chucks sind völlig durchweicht. So waten wir durch knöcheltiefe, graubraune Dreckbrühe. Die Autos bewegen sich nur noch langsam auf den Straßen, die sich in reißende Bäche verwandelt haben. Völlig durchnässt erreichen wir zum Glück schnell einen passenden Jeepney.

So schnell wie es begonnen hat hört es auch wieder auf. Zurück in der Unterkunft ist alles Nass verschwunden. War alles nur ein schlechter Traum?