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Hundred Islands

100islands_18Vom kleinen Fischerhafen in Lucap fahren wir per Auslegerboot in den Nationalpark Hundred Islands. 123 Inseln sollen es genau sein, verrät der Reiseführer. Nachgezählt haben wir es nicht. Wir bewundern viel mehr die außergewöhnliche Landschaft. Viele der kleinen und großen Erhebungen aus Korallen und Kalkstein sind dicht mit Bäumen und Büschen bewachsen. Das Meerwasser unterspült bereits die Steinfundamente vieler Inseln.
Wir steuern Governor‘s Island an, eine der größten Inseln im Nationalpark. Über viele grob in den Fels gehauene Stufen erklimmen wir 100islands_10schweißgebadet eine Aussichtsplattform. Die Anstrengung lohnt sich! Von dort oben haben wir einen atemberaubend weiten Ausblick auf die vielen Inselchen des Nationalparks.
Kurz darauf legen wir an einem kleinen schwimmenden Plateau an. Von hier an dürfen keine Boote mehr fahren. Unser Unterwasserausflug kann beginnen! Mit Taucherbrille und Schnorchel bewaffnet tauchen wir ein in die Unterwasserwelt der Hundred Islands. Wir sehen Korallen, riesige Muscheln und viele tropische Fische, deren Namen ich nicht kenne. Einfach fantastisch!
Nach einer weiteren kurzen Rundfahrt durch das Insel-Labyrinth suchen wir uns eine kleine einsame Insel um dort den Rest des Tages zu verbringen. Ungestört liegen wir am weißen Sandstrand, hören das Meer rauschen und lassen uns langsam von der Sonne verbrutzeln. Von Zeit100islands_14 zu Zeit verschafft uns das Meer die willkommene Abkühlung. Paradiesisch! – Soweit die Theorie. Bald darauf fällt eine Horde Koreaner auf „unserer“ Insel ein und stört die selige Ruhe. Zum Glück bleiben sie nicht lange, sodass wir bald ein zweites Mal schnorchelnd unsere Bahnen durchs Wasser ziehen können. Leider hat deren Boot so viel Sand aufgewirbelt, dass jetzt nur noch wenig zu sehen ist.
100islands_21Kurze Zeit später ziehen dunkle Wolken am Himmel herauf und verdecken die Nachmittagssonne. Wir packen unsere Sachen und treten den Rückweg an. Auf einer weiteren Insel legen wir einen kurzen Zwischenstop ein um eine kleine Höhle zu besichtigen. Sie reicht vom einen bis zum anderen Ende der Insel. Die See wird bereits rauer als wir endgültig in Richtung Lucap aufbrechen. Nach etwa 20 Minuten erreichen wir den Hafen. Gerade erst mit dem Tricycle zu Hause angekommen, bricht auch schon das Unwetter über uns herein.

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Ein Kommentar

  1. Mama Mama 30. August 2009

    Genieß das Wetter, die Farben, das leckere Obst und Deine freie Zeit! Wir hier müssen seit einer Woche schon wieder in der Schule schuften.
    LG, Mama